Empfohlene Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung

Diese Information wird Ihnen in Zusammenarbeit mit der ZAG Unternehmensgruppe zur Verfügung gestellt

Der Fachkräftemangel in der Pflege ist allgegenwärtig. Die Politik hat den sich seit Jahren abzeichnenden Trend vernachlässigt. Die Folge ist der Pflexit. Fachkräfte wandern aus der Pflege in andere Branchen ab. Unabhängig von politischen Einflüssen ist eine überparteiliche Regelung gefordert. Schwerfällige Verwaltungsverfahren sind ebenso zu vereinfachen wie veraltete gesetzliche Regelungen.

Tools für die Fachkräftegewinnung

1. Fachkräftenachzug aus dem Ausland

Insbesondere der Fachkräftenachzug aus dem Ausland wird durch veraltete Gesetze sowie träge Verwaltungsverfahren erschwert. Eines der Hauptprobleme in diesem Zusammenhang sind die Anerkennungsverfahren für ausländische Ausbildungen.

Angesichts des föderalistischen Systems obliegen die Anerkennungsverfahren den Bundesländern. Eine Vereinheitlichung und Verschlankung der Verfahren ist deshalb nur schwerlich möglich. Es muss primäre Ziel sein, eine zentrale Stelle für die Anerkennungsverfahren zu installieren.

Wer sich für den Fachkräftenachzug aus dem Ausland entscheidet, muss für eine Nachhaltigkeit der Entscheidung Sorge tragen. Hierzu ist es unabdingbar, sich um die betreffenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kümmern. Diese sind bei ihrer Wiedereingliederung in die für sie fremde Kultur zu begleiten. Nur so ist es möglich, dass die betreffenden Fachkräfte dauerhaft in der Bundesrepublik Deutschland verbleiben. Hieran ist ein nachhaltiger Fachkräftenachzug in der Vergangenheit häufig gescheitert.

Wir sind die neue Marke der ZAG Unternehmensgruppe. ZAG Care

Ab sofort unterstützen wir nachhaltig den Zuzug von Fachkräften im Pflegebereich für den deutschen Arbeitsmarkt.

2. Qualifizierungsprozesse

Der Fachkräftenachzug aus dem Ausland ist nicht unbegrenzt möglich. Zahlreiche europäische Staaten sind ebenfalls dem Fachkräftemangel ausgesetzt. Es ist daher zusätzlich auf eine Fachkräftegewinnung aus dem eigenen Land zu setzen. Das Qualifizierungspotenzial ist groß. Entscheidend ist, dass die Arbeitgeber proaktiv an dem Qualifizierungsprozess mitwirken. Im Vordergrund steht hierbei das Auffinden der Potenziale. Hier ist ggf. mit öffentlichen Kostenträgern zusammen zu wirken.

3. Zurückgewinnung abgewanderter Pflegekräfte

Die Pflegebranche muss neu aufgestellt und für die Pflegekräfte wieder attraktiv ausgestaltet werden. Die Politik ist in der Pflicht. Das Wechselbad von Feiern und Fallenlassen der Pflegekräfte durch die Politik muss in einen emphatischen und strukturierten Personalprozess überführt werden. Andernfalls ist der Pflexit nicht zu stoppen.  

4. Gesundheitsvorsorge

Die Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche sind neu zu strukturieren. Gemeinsam mit Vertretern aus der Pflege hat die Politik die brancheninternen Prozesse neu und praxisgerecht aufzusetzen. Insoweit hat eine Anpassung an die sich verändernden Personalbestände zu erfolgen.

5. Motivation der Jugend

Eine Fachkräftegenerierung fängt in der schulischen Arbeit an. Die Berufe der Pflege sind bereits in der schulischen Ausbildung transparent darzustellen. Jugendlichen muss aufgezeigt werden, welche Vorteile Ausbildungsberufe in der Pflege gegenüber vielfach übersättigten akademischen Ausbildungen haben.

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