Geld ist auf der Bank sicherer, Daten in der Cloud

Cloudlösungen sind sicherer, effizienter und kostengünstiger als eigene Server. Trotzdem wagen sich Senioreneinrichtungen und ambulante Dienste zurzeit noch zögerlich an Cloudlösungen heran. Woran liegt das? „Es sind vor allem mentale Hürden“, erläutert Dr. Hartmut Clausen, Geschäftsführer des Software-Anbieters myneva.

Diese Information wird Ihnen in Zusammenarbeit mit der myneva Group GmbH zur Verfügung gestellt

Cloudlösungen bieten in der Regel eine deutlich höhere Datensicherheit als eigene Server.
Foto: Adobe Stock / kran 77

Unternehmen werden täglich viele Tausend Mal von Schadsoftware angegriffen – teilweise, ohne dass sie es wissen. Hierbei handelt es sich nicht um gezielte Attacken. Erst, wenn eine Lücke identifiziert ist, gehen die Angreifer gezielt weiter vor und versuchen, Systeme umfassend zu kompromittieren. Aufgrund des Erpressungspotentials und der Anfälligkeit der IT-Systeme gerade im Gesundheits- und Sozialwesen können diese Angriffe immense Schäden verursachen.

„Jetzt, vor dem Hintergrund der kommenden Anbindung der Pflege an die Telematikinfrastruktur, ist der ideale Zeitpunkt, die Soft- und Hardware fit für die Zukunft zu machen“, betont Hartmut Clausen. Dafür sollten ohnehin die IT-Systeme der Pflegeanbieter auf den Prüfstand kommen, alle Prozesse und Schnittstellen überprüft und ohne Brüche digitalisiert werden. „Fragen Sie Ihren Softwareprovider nach Lösungen für die Telematik.“ Das betrifft auch die Frage, wo und wie die Datenmengen, die bald noch deutlich umfangreicher werden, gespeichert und gesichert werden sollen. „Und dafür“, so Clausen, „haben Cloudlösungen in jeder Hinsicht die besseren Antworten.“

Cloudlösungen: Mit Sicherheit besser als eigene Server

Die Vorbehalte gegenüber der Cloud sind vor allem mental: „Für viele Unternehmen ist es gefühlt sicherer, die Daten auf dem eigenen Server zu hosten. Sie haben Angst, die Kontrolle über die Daten zu verlieren“, erläutert Clausen. „Aber Geld lagern Sie doch auch nicht zu Hause, wo jeder, der einmal im Haus ist, es stehlen kann. Sondern auf der Bank, wo die Sicherheit um ein Vielfaches höher ist und von Profis immer auf dem neusten Stand gehalten wird. Ähnlich in der Cloud – dort lagern die Daten stets gesichert durch die neuesten Systeme der Software- und Server-Anbieter. Während Sie zu Hause oder im Unternehmen selbst für Ihre Sicherheit sorgen müssen, nimmt Ihnen der Cloudanbieter alles ab. Dagegen braucht es beim eigenen Server nur eine erfolgreiche Attacke und schon sind in Sekundenschnelle alle Bereiche betroffen, und die Zerstörung beginnt. Gerade gegen neue Viren sind eigene Server schutzlos. Die Cloud bietet eine um ein Vielfaches höhere Sicherheit. Es können, wenn überhaupt nur einzelne Bereiche angegriffen werden. Bei myneva ist noch nichts passiert, und meines Wissens bei anderen Cloud-Software-Anbietern auch nicht. Selbstverständlich gibt es trotzdem regelmäßige Datensicherungen, damit Daten wiederhergestellt werden können. Auch die Zugriffe auf die Daten sind streng reglementiert: Es gibt IP-Restriktionen, nur bestimmte IP-Adressen können sich einloggen. Und selbstverständlich sind die Daten verschlüsselt mit einem einzigartigen Schlüssel.“ Bei myneva liegen zudem alle Daten auf deutschen Servern.

„Die Niederlande sind weiter. Unser niederländisches Tochterunternehmen bietet seit fünfzehn Jahren eine Cloudlösung“, ergänzt Clausen. „Was Pflegeunternehmen dafür brauchen? Keine Server, keine Techniker, keine aufwändigen technischen Verbindungen – sondern einfach nur einen Internet-Browser oder eine cloudfähige Software.“

„Ökosystem“ Pflege: Vernetzung aller an der Pflege Beteiligter

Die Vernetzung aller an der Pflege eines Menschen beteiligten Gesundheits- und Pflegeanbieter wird mit Einführung der Telematik schon bald Realität. Spätestens 2024 soll die Pflege an die Telematikinfrastruktur des Gesundheitswesens angeschlossen sein. Bis dahin gehen nach und nach die Anbindungen an den Start: Seit Januar 2021 läuft die Testphase der elektronischen Patientenakte (ePA), ab Juli ist sie Pflicht. Die Kommunikation im Gesundheitswesen (KIM) sorgt schon bald für den Austausch von Befunden, Abrechnungen oder Röntgenbildern. Und ab Mitte 2021 ersetzt das E-Rezept (elektronisches Rezept) das bisherige Verfahren mit dem gedruckten Formular.

In den Niederlanden ist dies längst Alltag. So sind bei den meisten Pflegeanbietern – stationär wie ambulant – alle Beteiligten vernetzt. Auch Angehörige können nach vorheriger Zustimmung des Klienten etwa auf die täglichen Dokumentationen zugreifen und sehen aktuell, wie es ihren Angehörigen geht. Um den Klienten gibt es ein komplettes Ökosystem für die Versorgung und Pflege“, berichtet Matthieu van der Heiden, Geschäftsführer myneva Benelux, ein Unternehmen, das jahrelange Erfahrung mit Vernetzungen im Gesundheitswesen und Cloudlösungen vorzuweisen hat.

Die wachsenden Datenmengen und Prozesse sind mit eigenen Servern nicht ohne enormen Aufwand an Know-how und IT-Profis umsetzbar. Die Cloud wiederum bietet nicht nur Vorteile bei Kapazitäten und Sicherheit, sondern auch für die Vernetzung – und bei den Kosten.

Denn wer seine Daten konsequent in der Cloud nutzt und sie nicht doppelt vorhält, spart Geld. Nutzer zahlen nur für die Anwendungen, die sie auch wirklich brauchen. Hinzu kommen Zeitgewinne: Die Vernetzung bietet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit – ob mit Ärzten, Pflege-Anbietern, Krankenhäusern, Behörden, Leistungsträgern oder Angehörigen – und damit enorme Einsparungen an Zeit. Dies gilt auch für die Instandhaltung der Software: Die eigene Software und Serverlösungen müssen nicht mehr regelmäßig durch kostenpflichtige Upgrades gepflegt werden. In der Cloudlösung übernimmt diese Leistungen der Software-Anbieter.

„Warten Sie nicht auf die gesetzlichen Vorgaben!“, rät Hartmut Clausen. „Starten Sie jetzt damit, ihre Prozesse vollständig und ohne Brüche digital abzubilden, um fit für die Telematik zu sein. Nehmen Sie dafür Ihren Software-Anbieter in die Pflicht, und fordern Sie eine Cloudlösung. Denn diese ist für die Herausforderungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen der beste Ort.“

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