Wissenswertes rund um die hauseigene Wäscherei

Bewohner von Senioreneinrichtungen erwarten hygienisch saubere Wäsche, die angenehm duftet und sich ebenso anfühlt – und das auf Abruf, oft in größeren Mengen, und für den Betreiber möglichst kostengünstig und wirtschaftlich. Häufig erfüllt eine hauseigene Wäscherei, deren Ausstattung optimal auf den Bedarf des Hauses abgestimmt ist, diese Anforderungen am besten.

Diese Information wird Ihnen in Zusammenarbeit mit der Firma Miele Professsional zur Verfügung gestellt

Für die spätere Funktionalität einer Inhouse-Wäscherei ist die richtige Planung entscheidend, die professionelle Anbieter von Wäschereitechnik als kostenlosen Service anbieten. Um Wirtschaftlichkeit und Einsparpotenziale berechnen zu können, werden alle Informationen vor Ort gesammelt und in eine Software eingegeben. Dazu gehören zum Beispiel die Maße und Daten der Räume, die Anzahl der Bewohner und Angaben über vorhandene technische Anschlüsse. Sobald diese Informationen vorhanden sind, wird ein maßgerechtes Konzept erstellt, das auch die Kapazität und die Wirtschaftlichkeit der Wäscherei genau berechnet – etwa, wieviel es kostet, ein Kilogramm Wäsche zu waschen, zu trocknen und zu mangeln.

Neue Beheizungsarten und energieeffiziente Waschprogramme senken Kosten

Alternative Beheizungsarten wie Solarthermie, Fernwärme oder die Nutzung eines Blockheizkraftwerks (BHKW) gewinnen weltweit an Bedeutung. Spezielle H2O-Trockner lassen sich kostengünstig über heißes Wasser beheizen. Wird dies als Nebenprodukt bei der Kühlung eines BHKWs gewonnen, ist der Trocknerbetrieb fast zum Nulltarif möglich.

Im Unterschied dazu arbeiten Wärmepumpentrockner mit einem geschlossenen Luftkreislauf. Deshalb benötigen sie keine Abluftleitung. Die Abwärme wird im Rahmen eines geschlossenen Kreislaufes mit Hilfe von Wärmetauschern erneut genutzt. Diese Trockner senken den Energieverbrauch im Vergleich zu Ablufttrocknern um 60 Prozent und das bei nur wenig verlängerten Laufzeiten.

In Waschmaschinen verbessern spezielle Programme zusätzlich die Energiebilanz: So verringern einzelnen Programme den Wasserverbrauch im Warmwasserbetrieb auf unter zehn Liter pro Kilogramm Wäsche, und dies bei gleichbleibend hoher Wasch- und Spülwirkung.

Weitere Einsparungen lassen sich durch eine Ausstattung der Waschmaschinen mit einem Wiegesystem erreichen. Es ermittelt das Wäschegewicht und reduziert bei einer nur teilweise gefüllten Trommel automatisch Waschmittel- und Wasserbedarf.

Hygiene: Eine Frage des richtigen Ablaufs

Um alle Richtlinien für Pflegeeinrichtungen zu erfüllen, ist die bauliche Trennung einer Wäscherei in die unreine und die reine Seite erforderlich. Auf der unreinen Seite wird die Schmutzwäsche eingesammelt und zwischengelagert. Dann wird die Wäsche registriert, es folgen Scanning, Patching (Kennzeichnung) und Sortierung. Eine besonders hygienische Lösung ist die in eine Trennwand eingebaute Waschmaschine: sie stellt die Trennung zwischen unreiner und reiner Seite dar. Diese sogenannten Trennwandmaschinen oder Hygienewaschmaschinen verfügen über eine horizontal liegende, quer eingebaute Waschtrommel, deren Öffnung beim Beladen programmgesteuert auf der unreinen und beim Entladen auf der reinen Seite zugänglich ist.

Wärmepumpentrockner senken den Energieverbrauch.

Foto: Miele

Erst wenn das desinfizierende Waschverfahren korrekt beendet ist, befindet sich die Wäsche auf der reinen Seite und wird von dort aus entladen. Anschließend wird sie getrocknet und dann bei Bedarf gemangelt.

Standard sind in den Waschmaschinen für den Bereich Pflegeheim und Krankenhaus Waschprogramme mit Desinfektionsprogrammen. Dazu gehören aber auch solche für schwierige Textilien wie bspw. Inkontinenzunterlagen und zusätzlich Programme zur perfekten und schonenden Aufbereitung von Betten und Gardinen.

Da die schonende Pflege von Oberbekleidung immer mehr Raum einnimmt, sollten auch entsprechende Nassreinigungsprogramme enthalten sein; ein lösemittelfreier Aufbereitungsprozess für empfindliche Oberbekleidung, der seit über 30 Jahren auf dem Markt etabliert ist. Verbesserungen bei Verfahrenstechnik und Reinigungschemie haben dafür gesorgt, dass ein Großteil aller Textilien nicht nur mit dem System „WetCare“ gereinigt, sondern anschließend auch direkt getrocknet und gefinisht werden kann.

Werden in einer Einrichtung Mopps und Wischtücher aufbereitet, stehen hierfür neben der bereits erwähnten Hygienewaschmaschine, die dafür selbstverständlich auch geeignet ist, auch speziellere Geräte zur Verfügung. Zu Prozessbeginn wird das Schmutz- und Restwasser aus den Textilien geschleudert, um so ein besseres Reinigungsergebnis zu erzielen. Mittels Vorpräparation werden Mopps und Tücher sogar gebrauchsfertig mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln ausgerüstet, so dass Fehler und damit mögliche Lücken im Desinfektionsprozess beim manuellen Ansetzen komplett vermieden werden.

Digitales Wäschemanangement optimiert Prozesse.

Foto: Miele

Vernetzbare Wäschereitechnik erleichtert den Alltag

Mittels digitaler Unterstützung können inzwischen nicht nur Waschprozesse gesteuert und Verbrauchswerte erfasst werden. Prozessdaten können so einfach gesammelt, archiviert und somit die Prozesse lückenlos dokumentiert werden. Die Voraussetzung hierfür sind vernetzbare Waschmaschinen und Trockner, die nun nach und nach auf den Markt kommen.

Eine Kooperation mit

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok