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17. Okt 2018 | News

Unterstützung der Pflegeversicherung mit Steuermitteln

Der Vorstandschef der Krankenkasse DAK-Gesundheit, Andreas Storm, spricht sich für eine Unterstützung der Pflegeversicherung mit Steuermitteln aus.

Bis 2024 solle der Steuerzuschuss auf insgesamt 3,5 Milliarden Euro wachsen, so der DAK-Chef. Foto: Adobe Stock/ weyo

"Die Leistungen der Altenpflege tragen teilweise einen gesamtgesellschaftlichen Charakter, für den es sinnvoll ist, dass wir eine Mitfinanzierung aus dem Steuertopf vornehmen", sagte er der "Saarbrücker Zeitung". Konkret solle der Bund 2020 in die Mitfinanzierung der Pflegeversicherung einsteigen. Bis 2024 solle der Steuerzuschuss auf insgesamt 3,5 Milliarden Euro wachsen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte jüngst in einem Interview gesagt, ein Steuerzuschuss sei eine Option, aber nicht sein "erster Reflex".

Storm sprach sich außerdem für eine Begrenzung des Eigenanteils der Pflegebedürftigen bei einer Heim-Unterbringung aus. Seit Einführung der Pflegeversicherung habe sich der durchschnittliche Eigenanteil nahezu verdreifacht. Deswegen brauche mittlerweile jeder dritte in einem Heim lebende Pflegebedürftige Unterstützung vom Sozialamt. Das sei "völlig inakzeptabel" und widerspreche der ursprünglichen Absicht der Pflegeversicherung, Pflegebedürftige unabhängig von Sozialleistungen zu machen.

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