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24. Okt 2018 | News

Thüringen will mehr Pflegestützpunkte

Eine aktuelle Studie gibt Empfehlungen, wie die Politik in Thrüringen auf die demografischen Veränderungen mit weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter und mehr Senioren reagieren könnte. In Auftrag gegeben hatten die Studie das Sozialministerium sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft.

Thüringens Sozialministerin Heike Werner (Linke) erklärte, Pflege und Familie müssten noch viel besser zu vereinbaren sein. Foto: Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

So wird vorgeschlagen, die Pflegestützpunkte auszubauen. In ländlichen Gebieten müssten neue Mobilitätskonzepte entwickelt werden. Derzeit seien die Bus- und Bahnanbindungen dort so begrenzt, dass sie pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen vor große Herausforderungen stellten. Die Studie "Pflege geht uns alle an – Vereinbarkeit von Sorgearbeit und Beruf" wurde vom Zentrum für Sozialforschung Halle im Auftrag Thüringer Ministerien erstellt. Sie hat nach Angaben des Sozialministeriums etwa 72 000 Euro gekostet und wurde auf der Demografiekonferenz "Familie, Beruf und Pflege: Dreiklang im Einklang?" am 23. Oktober in Erfurt vorgestellt.

Zudem empfiehlt die Studie, bereits vorhandene Informationsangebote für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bekannter zu machen. Auch müssten sich die Kommunen sehr viel mehr als Dienstleister für die Menschen verstehen - etwa, indem Ämter auch in den frühen Abendstunden noch öffnen. "Öffnungszeiten öffentlicher Einrichtungen, die fast ausschließlich in der Arbeitszeit von Beschäftigten liegen, nutzen Beschäftigten mit Sorgearbeit wenig", heißt es in der Studie.

Thüringens Sozialministerin Heike Werner (Linke) erklärte, die Studie zeige, wie umfassend das Thema demografischer Wandel das Leben im Land verändern werde. Pflege und Familie müssten noch viel besser zu vereinbaren sein.

Thüringens Bau-Staatssekretär Klaus Sühl (Linke) äußerte sich ähnlich. Allerdings brauche es auch noch mehr Druck aus der Bevölkerung, damit etwa die Verantwortlichen in den Kommunen das Thema noch ernst nähmen.

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