Created with Sketch.

17. Nov 2020 | Politik

Sozialministerium wehrt sich gegen Vorwürfe der Opposition

Das baden-württembergische Sozialministerium hat Vorwürfe der Opposition im Zusammenhang mit der Beschaffung von Antigen-Schnelltests in einer Pressemitteilung entschieden zurückgewiesen.

Das Sozialministerium von Manne Lucha (Grüne) weist die Vorwürfe, das Land habe "geschlafen" entschieden zurück. Im Gegenteil: Das Antragsverfahren für Antigen-Schnelltests sei schnell und unbürokratisch.

Foto: Dominik Lucha

Zuvor habe es von unterschiedlicher Seite geheißen, das Land habe geschlafen und deshalb gebe es viele Einträge von Infektionen in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Das sei nicht richtig. Insgesamt seien dem Landesgesundheitsamt in den letzten Wochen im Vergleich zum Frühjahr nur ein Bruchteil der Erkrankungshäufungen und Fälle aus Pflegeheimen gemeldet. Im Vergleich zum Frühjahr seien Alten- und Pflegeheime keine Hotspots mehr, sondern hätten durch ihre klugen Konzepte dazu beigetragen, die Infektionszahlen zu senken. Auch dass es Lieferschwierigkeiten bei den Corona-Schnelltests gebe, sei falsch, so das Sozialministerium. Eine Abfrage bei den großen Einrichtungsträgern habe diesen Vorwurf nicht bestätigt.

Das Land Baden-Württemberg habe das  Antragsverfahren für die Schnelltests im Einvernehmen mit den Pflegekassen und Kommunalen Landesverbänden sehr einfach gelöst: Einrichtungen müssten ein leicht auszufüllendes Antragsformular an ein spezielles Postfach im Ministerium senden - auf dieser Grundlage werde schnell und unbürokratisch die Maximalzahl an bestellbaren Tests ermittelt und automatisch eine Genehmigung generiert. Dieses schlanke, unbürokratische Verfahren verhindere, dass die ohnehin stark belasteten Gesundheitsämter sich auch noch um die Abwicklung von Anträgen kümmern müssten. Außerdem habe Baden-Württemberg sich entschieden, eine dringende Notreserve an Schnelltests zu beschaffen. Diese sollten nicht zur flächendeckenden Verteilung an die Einrichtungen dienen, sondern als Notreserve für große Ausbrüche oder bei Lieferschwierigkeiten von Anbietern eingesetzt werden.

Die nationale Corona-Teststrategie

Bücher

Die nationale Corona-Teststrategie

Wie ist die aktuelle Coronavirus-Testverordnung in den Pflegeeinrichtungen umzusetzen? Wer ist von wem zu testen? Stehen Tests zur Wahl oder sind sie Pflicht? Wie ist ein Testkonzept zu entwickeln? Professor Ronald Richter, der Jurist mit dem speziellen Blick auf die Altenhilfe, unterstützt hier das Management in Pflegeeinrichtungen. Er erläutert die rechtlichen Zusammenhänge für eine hauseigene Teststrategie und zeigt, wie konkrete Lösungen in die Praxis umzusetzen sind. So vermittelt er mit diesem Ratgeber Sicherheit und stellt beispielhaft ambulante, teil- und vollstationäre Testkonzepte vor. Mit Checklisten und Musterschreiben.

Tags

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok