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13. Aug 2018 | News

Rothgang: Grundproblem ins Ausland verlagert

Der Bremer Gesundheitsökonom und Pflegeforscher Heinz Rothgang sieht Pläne der Bundesregierung zur Anwerbung südosteuropäischer Pflegefachkräfte teilweise kritisch.

Prof. Heinz Rothgang spricht von einer Verlagerung des Problems. Foto: David Aussenhofer

Das könne den Einrichtungen in Deutschland zwar kurzfristig helfen, räumte Rothgang im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) ein. "Aber damit verlagern wir das Grundproblem ins Ausland, denn überall in Europa gibt es einen Pflegefachkräftemangel." Deutschland lasse dann andere Länder die Ausbildungskosten tragen und werbe ab. "Das ist, was die innereuropäische Solidarität angeht, sicherlich problematisch."

"Da wäre zumindest zu überlegen, inwieweit sich Deutschland im Rahmen von EU-Maßnahmen an den Ausbildungskosten beteiligt", schlug Rothgang vor. Überdies stelle sich konkret die Frage, wie viele ausländische Arbeitskräfte mit den entsprechenden Sprachkenntnissen wirklich kommen wollten und kurzfristig mobilisierbar wären. "Es reicht ja nicht, wenn Fachkräfte zwar wissen, wie Pflege geht, aber nicht in Kontakt mit den häufig alten und dementen Menschen treten können." Sprachliche und fachliche Anforderungen müssten hochgehalten werden.

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