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21. Mrz 2018 | Pflege und Politik

Pflegepolitik: Bundeskabinett gibt grünes Licht

Das Bundeskabinett hat am 21. März Andreas Westerfellhaus auf Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum neuen Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege bestellt. Er wird seine Tätigkeit voraussichtlich Mitte April 2018 aufnehmen. Das hat das Bundesgesundheitsministerium bekanntgegeben.

Jens Spahn (links) schlägt Andreas Westerfellhaus für den Posten des Pflegebevollmächtigten vor. Foto: Hamann

"Pflege braucht eine starke und glaubwürdige Stimme", sagte der neue Bundesgesundheitsminister, "dafür steht Andreas Westerfellhaus." Durch seine langjährige Tätigkeit in der Pflege und in der Berufspolitik habe sich Westerfellhaus den Ruf eines "leidenschaftlichen Verfechters für die Pflege" erworben. Spahn zeigte sich zuversichtlich, dass der neue Pflegebevollmächtigte den Interessen der Pflegekräfte, der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen in der Politik Gehör verschaffen werde.

Andreas Westerfellhaus war bis 2017 acht Jahre lang Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR). Er ist gelernter Krankenpfleger, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie sowie Betriebswirt. Seit 2000 ist er als Geschäftsführer der ZAB – Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen GmbH tätig. Spahn hatte vergangene Woche bereits angekündigt, Westerfellhaus für das Amt vorzuschlagen.

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3 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

22. Mrz 2018

die Vertreter des Bündnisses für Altenpflege werden sehr bald desillusioniert sein.... der plakative Slogan, das plakative Schlagwort " Pflege braucht eine starke und glaubwürdige Stimme " des feinen Herrn Andreas Westerfellhaus ist schon was die Begrifflichkeit "glaubwürdig " anlangt ein grandioses Täuschungsmanöver, meines Erachtens. Schon der bisherigen Bundesregierung , dem Herrn Gröhe war Andreas Westerfellhaus ein willfähriger Partner. Jetzt wird er mit einem weiteren lukrativen Posten fürstlich belohnt. Woher die Vertreter/in des Bündnisses den Optimismus ziehen Westerfellhaus werde sein Verhalten ändern ist mir unerfindlich....Westerfellhaus hat schon -zig Jahre die Bodenhaftung zu seinem erlernten Beruf verloren.... eben abgehoben .... Er kokettiert mit Beruf Krankenpfleger, Fachkrankenpfleger, Betriebswirt wofür...Betriebswirt im Handwerk ???

Unbekannter Nutzer

22. Mrz 2018

Bündnis für Altenpflege fordert anlässlich der Ernennung von Andreas Westerfellhaus ein aktives Engagement für den Erhalt des Altenpflege-Berufsabschlusses Als Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung muss sich Andreas Westerfellhaus für alle Bereiche der Pflege starkmachen. Das betont das Bündnis für Altenpflege anlässlich seiner Ernennung am gestrigen 21. März 2018. „Die mehr als eine Million Beschäftigten in der Altenpflege und Altenhilfe erwarten, dass der aus der Krankenpflege stammende Westerfellhaus ihre Belange mit gleicher Intensität vertritt wie die Interessen der Akutpflege in den Kliniken“, stellt Bündnissprecher Peter Dürrmann klar. Im Bündnis für Altenpflege sind die Verbände zusammengeschlossen, die rund 70 Prozent aller Altenpflegeeinrichtungen und -dienste vertreten. Bei der Einführung der generalistischen Pflegeausbildung müsse der Bevollmächtigte der Bundesregierung darauf achten, dass die Altenpflege ein eigenständiges attraktives Berufsbild behalte und die versprochene Steigerung der Ausbildungszahlen Realität werde, so Dürrmann. „Das Pflegeberufereformgesetz sieht weiterhin alle drei Berufsabschlüsse in der Altenpflege, der Kranken- und der Kinderkrankenpflege vor. Wir erwarten, dass Andreas Westerfellhaus diese Einigung offensiv vertritt und die Umsetzung bei der nun anstehenden Erarbeitung von Ausbildungsinhalten und -abläufen gewährleistet“, stellt Dürrmann klar. Die noch in diesem Jahr erwartete Ausbildungs- und Prüfungsverordnung solle den Geist dieses Kompromisses widerspiegeln. „Alle Auszubildenden müssen am Ende wirklich eine Wahlfreiheit zwischen den drei Berufen haben. Dazu müssen Schulen und Praxiseinrichtungen zur wechselseitigen Kooperation verpflichtet werden. Sonst ist das Krankenhaus am Ende das Nadelöhr, in dem die Fachkräfte hängen bleiben.“ Wichtig sei zudem, dass alle Schulen künftig im Regelsystem der beruflichen Bildung, also im Schulrecht der Länder, angesiedelt sind. Das Bündnis werde die Arbeit des neuen Pflegebevollmächtigten auch daran messen, wie intensiv die Altenpflege inhaltlich an der Erarbeitung der Verordnungen beteiligt wird. „Die Interessen dieses großen Teils der Pflege müssen ein echtes Gewicht bei den Entscheidungen haben“, sagt Bündnissprecher Dürrmann. Ein umfassendes Konzept für die berufliche Bildung liege beispielhaft auf dem Tisch und müsse nur umgesetzt werden. „Für die Sicherstellung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen benötigen wir eine Qualifizierungsoffensive ebenso wie die Aktivierung von neuen Beschäftigungspotenzialen sowie eine strukturierte Zuwanderung und Anerkennung von internationalen Fachkräften“, erklärt Dürrmann. Als Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung müsse Westerfellhaus die Situation aller Fachkräfte im Blick haben. „Jeder Schritt in Richtung einer Gleichbehandlung von Alten- und Krankenpflege bei der Ausbildung und Vergütung wäre ein wichtiges Zeichen zu Beginn dieser Amtszeit.“

Unbekannter Nutzer

22. Mrz 2018

Pflegepolitik: Bundeskabinett gibt grünes Licht ---------------------------------------------------------------- durch die grobe Fehlentscheidung den "Karrieristen" und Geschäftsführer der ZAB Westerfellhaus auch noch " zusätzlich" zum "selbsternannten" Sachwalter der Interessen der Pflegekräfte, der Pflegebedürftigen, und auch noch deren Angehörigen, zu machen schlägt dem Fass den Boden aus ! Der sogenannte Ruf eines " selbsternannten" Verfechters, für die Pflege, ist eine Schimäre....Die 8 Jahre als Präsident des Deutschen Pflegerates (DPR) hat er mit Aussitzen der brennenden Probleme in der u.a. Pflege verbracht ( persönliche Meinung lt. Grundgesetz ) Wo war Westerfellhaus als es darum ging sich den unmenschlichen Plänen des HERRN Gröhe zu widersetzen....( 2016/10 ) gruppennützliche Forschung an nicht einwilligungsfähigen, "wehrlosen" Menschen gesetzlich zu verankern....!!! Wo und wann ist HERR Westerfellhaus gegen das Versagen der Rechtsaufsicht des BMG vorgegangen ?Subjektive Empfindung er wird jetzt für seine passive Rolle mit zusätzlichen Diäten gefüttert....

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