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15. Okt 2018 | Qualität

Palliativversorgung für sterbende Menschen in Heimen verbessern

Patientenschützer fordern eine bessere Palliativversorgung für sterbende Menschen. Von rund 930.000 Sterbenden in Deutschland pro Jahr hätten nur 30.000 Schwerkranke die Chance, in einem der 236 stationären Hospize zu sterben, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, am Samstag, 13.10., zum Welthospiztag.

Die Versorgungssituation für Sterbende in Pflegeheimen ist dramatisch, finden Patientenschützer. Foto: Krüper

In Krankenhäusern sei die Lage nicht besser, erklärte Brysch. Für 96 Prozent der rund 430.000 dort Sterbenden gebe es keine Gewähr auf einen Platz auf einer Palliativstation. "Gerade zur Nachtzeit kümmert sich ein Pfleger nicht selten um mehr als 25 Patienten", sagte der Patientenschützer. "Da ist eine würdevolle Begleitung nicht möglich."

Noch dramatischer sei die Situation für 340.000 Sterbenden in Pflegeheimen. Denn hier kämen oft noch mehr Bewohner auf eine Pflegekraft. "Hospizliche Sterbebegleitung ist für die meisten Heimbewohner Illusion", sagte Brysch. Das müsse sich ändern. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sei gefordert, einen verbindlichen Fahrplan vorzulegen. Bisher gebe es keine Initiativen.

Kürzlich forderte auch Baden-Württembergs Staatssekretärin Bärbel Mielich, dass in jedem Pflegeheim ein Palliativteam selbstverständlich sein sollte.

Zwar sei bei der Zahl mobiler Palliativteams in den vergangenen Jahren ein Anstieg zu verzeichnen, erklärte Brysch weiter. Diese leisteten inzwischen jährlich knapp 50.000 Sterbebegleitungen. "Das ist gut, reicht aber bei weitem nicht aus", sagte er.

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