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14. Aug 2020 | Nachrichten

Neues Mitglied im Netzwerk SONG

Der Name ist Programm: SOziales Neu Gestalten, kurz SONG. Als bundesweites Netzwerk großer gemeinnütziger Träger geht es nicht nur um Altenpflege und das Sozialwesen im herkömmlichen Sinne. Es geht um sehr konkrete Zukunfts­positio­nen für bürgerschaftliches Engagement und ein lebendiges Miteinander aller Akteure in einem neu zu gestaltendem Bürger-Profi-Technik-Mix auf Quartiersebene. Nun gehört auch das Hamburger Hospital zum Heiligen Geist dem Netzwerk an.

"Es gilt, passgenaue Unterstützung für assistenzbedürftige Menschen individuell und vor allem mit Quartiers­bezug zu entwickeln", so Vorstandsvorsitzender Frank Schubert. Foto: Anke Christensen

Als im Februar 2019 Hamburgs 1. Bürgermeister Peter Tschentscher das gewaltige Bauschild im Hospital zum Heiligen Geist enthüllte und damit den symbolischen Startschuss für die Neubebauung von dreiviertel des 80.000 Quadratmeter großen Areals des Muttergeländes "Heilig Geist am Alsterlauf" gab, war vielen sofort klar, dass hier ein urbanes Quartier entsteht, dass im Sozial – und Gesundheitswesen außergewöhnlich sein wird.

Frank Schubert, Vorstandsvorsitzender im Hospital erläutert, warum die Mitgliedschaft beim Netzwerk Soziales neu gestalten (SONG) e.V. inspirierend und spannend zugleich ist. "Bei SONG wird bereits seit vielen Jahren über den Tellerrand gedacht, um die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft für ein funktionierendes und lebendiges Gemeinwesen zusammen zu gestalten. Insbesondere vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung gilt es, passgenaue Unterstützung für assistenzbedürftige Menschen individuell und vor allem mit Quartiers­bezug zu entwickeln." Dieser Weg ist nicht immer der bequemste, aber nach Ein­schätzung Schuberts und der anderen namhaften gemeinnützigen Träger im Netzwerk SONG, kann der notwendige soziale Wandel nur durch gute Beispiele vorangetrieben werden.

Von der Stiftung Liebenau, der Samariterstiftung oder Evangelisches Johanneswerk und Evangelische Heimstiftung bis – nicht ganz so weit im Norden wie das Hospital zum Heiligen Geist in Hamburg – der Bremer Heimstiftung, um einige der Mitglieder von SONG zu nennen, erregen alle Träger immer wieder Aufsehen im Sozialwesen. Es sind die lokalen, Gemeinwesen orientierten Wohn- und Assistenzangebote, gern generationsübergreifend, die als beispielhafte Leuchttürme Politik und Gesellschaft wach rütteln sollen. "Heute handeln", führt Frank Schubert weiter aus, "damit es morgen kein böses Erwachen gibt. Wir haben über Jahre gewachsene Kontakte zu Mitgliedern des Netzwerk SONG und können uns mit den Zukunftskonzepten von SONG gut identifizieren. Wir freuen uns auf den Erfahrungsaustausch sowie die Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen und bei Qualifizierungsmaßnahmen."

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