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28. Aug 2018 | News

Neuer Expertenstandard geplant

Um Pflegekräfte bei einer Verbesserung der Mundgesundheit von Pflegebedürftigen zu unterstützen, ist die Entwicklung eines Expertenstandards zur "Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit in der Pflege" geplant.

Der neue Expertenstandard soll Pflegekräften helfen, die Mundgesundheit pflegebedürftiger Menschen zu verbessern. Foto: Werner Krüper

An der Entwicklung beteiligt sind das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK), die Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) und die Arbeitsgemeinschaft Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischem Unterstützungsbedarf (AG ZMB), heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Ziel dieser durch die Bundeszahnärztekammer initiierten Kooperation sei die Verbesserung der Mundgesundheit von Pflegebedürftigen in der stationären und ambulanten Pflege sowie in Krankenhäusern. Denn Immer mehr alte Menschen mit einem pflegerischen Betreuungsbedarf würden über eigene Zähne verfügen, seien aber häufig nicht mehr in der Lage, die Zahnpflege selbstständig durchzuführen. Neben Problemen der Zahnpflege kämen insbesondere durch das Alter sowie durch chronische Krankheiten und damit verbundene Medikamenteneinnahme zusätzliche Einflussfaktoren hinzu, die Auswirkungen auf die Mundgesundheit besitzen. Eine unzureichende oder falsche Mundhygiene könne gravierende gesundheitliche und die Lebensqualität einschränkende Folgen wie z.B. chronische Entzündungen und Zahnverlust haben.

Mit der Entwicklung dieses Expertenstandards solle Anfang 2019 begonnen werden. Die Auswahl und Berufung der wissenschaftlichen Leitung und Mitglieder der Expertenarbeitsgruppe erfolge im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens.

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1 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

30. Aug 2018

Ob man glaubt, dass man bis 2020 dann genug Pflegekräfte hat, die diesen Standard umsetzen können? Die Menschen können heute froh sein, wenn sie überhaupt noch gewaschen werden. Ganz ehrlich, wer denkt da eine umfassende Mundhygiene? Viel mehr sollte es Standards geben, wie die nötigste Pflege sichergestellt werden kann...

Unbekannter Nutzer

01. Sep 2018

dem Kommentar von Herrn Stefan Kather, aus Germering, ist ohne wenn und aber voll zuzustimmen. Was kritikwürdig ist ein Teil meiner Kommentare werden gänzlich weggelassen ( unterschlagen) eine merkwürdige Diskussionskultur !!!!

Unbekannter Nutzer

31. Aug 2018

Nichts gegen kritische Kommentare. Doch die Mundhygiene/Zahnpflege plötzlich als zusätzliche Aufgabe zu betrachten ist einfach schwach. Schlimm genug, dass wir von Ärzten darauf hingewiesen werden müssen, weil wir Pflegenden offensichtlich unseren Job nicht sorgfältig machen. Dies mit dem Pflegenotstand zu verbinden ist einfach schwach. Sehr schwach! Stefan Kather, Germering

Unbekannter Nutzer

30. Aug 2018

endlich beteiligt sich auch mal jemand mit kritischem Kommentar, außer mir, in diesem Medium. Danke Frau Iris Buck für Ihren kritischen Beitrag... Sogenannte Oberpflegeexperten gibt es zwischenzeitlich reichlich, die jetzt auch noch eine lukrative Expertenrunde gründen und sich die Zahnpflege als " Spielweise " ausgesucht haben. Wie hoch sind denn die " Diäten" für diese Experten? Zwischenzeitlich, solange die Experten Zähneputzen zur Wissenschaft erheben und üben...üben gehen die im Stich gelassenen Pflegekräfte weiter ihrer verantwortlichen Pflege nach....

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