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20. Jul 2020 | Nachrichten

Neuaufnahmen in Pflegeheimen werden getestet

Mit einer zweistufigen Teststrategie will das Saarland neue Corona-Infektionen früh erkennen und die Pandemie damit weiter eindämmen. Der Fokus solle dabei auf Testungen in besonders gefährdeten Bereichen und von Personengruppen gelegt werden, die bislang nicht den Kriterien des Robert Koch-Instituts entsprechen.

Alle Neuaufnahmen und Rückverlegungen in Pflegeheimen werden zuvor auf das Corona-Virus getestet. Foto: Konstantin Yuganov/AdobeStock

Das teilte das Gesundheitsministerium in Saarbrücken am Freitag mit. Bleiben Neuinfektionen auf niedrigem Niveau, werden alle Neuaufnahmen und Rückverlegungen in Pflegeheimen zuvor getestet. Zudem erhalten etwa 500 Beschäftigte in Pflegeheimen, der ambulanten Pflege und der Tagespflege sowie rund 160 Beschäftigte in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und bis zu 150 Neuankommende in der Lebacher Landesaufnahmestelle monatlich stichprobenhafte Abstriche.

Bereits vergangene Woche startete die Landesregierung eine freiwillige Testreihe für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Produktionsbereich großer Fleischbetriebe. Zu Beginn des neuen Schuljahres soll nun allen Lehrerinnen und Lehrern im Saarland ein freiwilliger Test angeboten werden. Die Testungen werden vom Ministerium organisiert und vom Land bezahlt.

Alle Schülerinnen und Schüler sowie Kita-Kinder und das Lehr- und pädagogische Personal in Kindertagesstätten und Schulen sollen im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie des Ministeriums für Bildung und Kultur und der Uniklinik des Saarlandes getestet werden. Auch diese Kosten übernimmt demnach das Land.

"Wir nähern uns einem sicheren Konzept", sagte Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) am Freitag in Saarbrücken auch mit Blick auf eine Antikörper-Studie, die im Saarland starten werde. Gleichwohl handle es sich hierbei immer nur um Momentaufnahmen. "Ein Restrisiko werden wir nicht ausschließen können", so die Ministerin.

Die nationale Corona-Teststrategie

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Wie ist die aktuelle Coronavirus-Testverordnung in den Pflegeeinrichtungen umzusetzen? Wer ist von wem zu testen? Stehen Tests zur Wahl oder sind sie Pflicht? Wie ist ein Testkonzept zu entwickeln? Professor Ronald Richter, der Jurist mit dem speziellen Blick auf die Altenhilfe, unterstützt hier das Management in Pflegeeinrichtungen. Er erläutert die rechtlichen Zusammenhänge für eine hauseigene Teststrategie und zeigt, wie konkrete Lösungen in die Praxis umzusetzen sind. So vermittelt er mit diesem Ratgeber Sicherheit und stellt beispielhaft ambulante, teil- und vollstationäre Testkonzepte vor. Mit Checklisten und Musterschreiben.

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