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25. Apr 2017 | Pflege und Politik

Mindestlohn in der Altenpflege steigt 2018

Der Mindestlohn in der Pflege soll im nächsten Jahr auf 10,55 Euro im Westen und 10,05 Euro pro Stunde im Osten steigen. Wie das Bundesarbeitsministerium in Berlin mitteilte, hat sich die Pflegekommission darauf einstimmig verständigt.

Der Mindestlohn in der Pflege steigt. Foto: Krüper

Bis 2020 soll die Lohnuntergrenze dann weiter in zwei Schritten auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten angehoben werden. Die Regelung betrifft den Angaben zufolge rund 900.000 Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen.

Der Mindestlohn für die Branche wurde 2010 eingeführt. Derzeit liegt die Lohnuntergrenze bei 10,20 Euro im Westen und 9,50 Euro im Osten.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) erklärte, der Mindestlohn sei ein Beitrag dazu, die Qualität in diesem Berufsfeld zu sichern und faire Wettbewerbsbedingungen für die Einrichtungen zu schaffen. Ihr Ministerium will nach eigener Erklärung auf Grundlage der Kommissionsempfehlung den neuen Mindestlohn nun per Verordnung erlassen.

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