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13. Dez 2018 | News

Löhne in der Pflege unterscheiden sich erheblich

Die Löhne in der Pflege unterscheiden nach wie vor erheblich zwischen den Pflegeberufen, den Bundesländern und den verschiedenen Pflegeeinrichtungen. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Die Entgelte von Pflegekräften unterscheiden sich zwischen Berufen, Bundesländern und Pflegeeinrichtungen. Quelle: Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit; IAB-Berechnungen

Zwar sind die Entgelte in der Altenpflege (Stichtag: 31.12. 2017) gegenüber 2012 um 15 Prozent gestiegen, doch verdienen Fachkräfte in der Altenpflege mit einem mittleren Lohn von 2744 Euro 14,5 Prozent weniger als die Beschäftigten insgesamt.

Anders gestaltet sich das Bild in der Krankenpflege: Dort verdienen Fachkräfte mit durchschnittlich 3.337 Euro geringfügig mehr als die Beschäftigten insgesamt mit 3.209 Euro.

Auch die regionalen Entgeltunterschiede sind nach wie vor erheblich. Das mittlere Bruttoentgelt der Fachkräfte in der Altenpflege liegt in Ostdeutschland mit 2.356 Euro knapp 17,5 Prozent unter demjenigen in Westdeutschland mit 2.855 Euro.

Eine nicht minder wichtige Rolle spielt, ob die Pflegekräfte in Krankenhäusern oder in der Stationären bzw. Ambulanten Pflege beschäftigt sind. Für alle vier betrachteten Pflegeberufe (Fach- und Helferberufe) gilt, dass sie in Krankenhäusern die höchsten Entgelte erzielen, in der ambulanten Pflege die niedrigsten.

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2 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

13. Dez 2018

Mich würde in der Tat eine Auflistung der Gehälter ohne PDL`s, Wohnbereichsleitungen etc. und ohne sämtlicher Zulagen, falls es die überhaupt noch gibt, da vielerorts bereits in das Gehalt mit "einberechnet", interessieren. Interessant finde ich auch den "guten Verdienst" in den Krankenhäusern, wundere mich aber auch hier über das Datenmaterial, zumal die privatwirtschaftlich organisierten Krankenhausketten in aller Regel Pauschalgehälter zahlen. Frohes Fest Erich Chlebeck Leiter sozialer Einrichtungen a.D.

Benutzer

13. Dez 2018

Es wäre hilfreich, wenn bei solchen Artikeln auch die Informationen zur Datengrundlage genannt würden. Die aufgeführten Löhne wurden über das Meldeverfahren zur Sozialversicherung ermittelt und beinhalten alle Brutto-Entgelte inklusive Zuschläge (Sonntag, Feiertag, Nacht etc.) und Sonderzahlungen (z. B. Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld). Ermittelt werden konnten ausschließlich Löhne von Vollzeitbeschäftigten (immerhin über 423.000 Fachkräfte). Ich gehe davon aus, dass in den Zahlen auch PDLs und WBLs enthalten sind, die den Schnitt leicht anheben werden.

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