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26. Mrz 2018 | News

Lebenserwartung erneut leicht angestiegen

Die Lebenserwartung in Deutschland ist erneut leicht angestiegen. Ein neugeborener Junge kann im Schnitt 78 Jahre und vier Monate alt werden. Mädchen können mit einem Alter von 83 Jahren und zwei Monate rechnen, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Damit hat sich die Lebenserwartung um jeweils zwei Monate erhöht.

Ein Grund zur Freude: Die Lebenserwartung in Deutschland ist erneut leicht angestiegen. Foto: crazymedia/AdobeStock

Unter den Bundesländern weist Baden-Württemberg - wie schon seit vielen Jahren - die höchste Lebenserwartung Neugeborener für beide Geschlechter aus. Für Jungen beträgt sie 79 Jahre und sechs Monate, bei Mädchen 84 Jahren. Die niedrigsten Zahlen haben Sachsen-Anhalt bei Jungen (76 Jahre und 4 Monate) sowie das Saarland bei Mädchen (82 Jahre und 3 Monate).

Angesichts der weiter steigenden Lebenserwartung fordern der Hamburger Zukunftsforscher Horst W. Opaschowski und sein Wiener Kollege Peter Zellmann den Abschied von der Altersgrenze. In ihrer Zukunftsstudie "Du hast fünf Leben!" plädieren sie dafür, sich in jeder Phase des Lebens neuen Herausforderungen zu stellen. Beruf und Ausbildung seien für die Menschen weit weniger wichtig als Gesundheit, Familie und Freunde. Die Autoren berufen sich dabei auf repräsentative Umfragen in beiden Ländern.

Mit dem Alter der Befragten wandeln sich die Prioritäten, wie die Ergebnisse zeigten: Die unter 20-Jährigen, die sogenannte Generation "Zukunft", legten überdurchschnittlichen Wert auf Medien und Kommunikation. Die Angehörigen der Ü20-Generation seien die "Lebensplaner". Die sogenannten Best-Ager ab 40 nähmen sich die Zeit zum Leben, wollten Urlaube genießen. Die 60plus-Generation bestehe aus den "Lebenserfahrenen" - zu dieser Altersgruppe zählen Zellmann und Opaschowski. Die über 80-Jährigen gelten den beiden als "Beziehungsförderer", die den Wert der Familie wieder entdecken.

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