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07. Apr 2020 | Politik

Keine freie Minute für Stellungnahme zum GKV-IPReG

Die Deutsche interdisziplinäre Gesellschaft für außerklinische Beatmung (DIGAB) fordert die Verabschiedung des Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetzes (GKV-IPReG) auszusetzen.

DIGAB-Präsident Dr. med. Martin Bachmann ist Chefarzt am Pneumologischen Beatmungszentrum im Asklepios Klinikum Harburg.Foto: Asklepios

Die DIGAB wurde vom Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit zu einer öffentlichen Anhörung am 6. Mai 2020 zum Entwurf des GKV-IPReG nach Berlin eingeladen. Eine Stellungnahme soll nach Auskunft der Gesellschaft bis spätestens zum 22. April 2020 dazu eingereicht werden.

Für DIGAB-Präsident Dr. Martin Bachmann könnte der Zeitpunkt nicht unpassender sein: "Angesichts der höchsten Herausforderungen durch die Corona-Pandemie bleibt mir und den anderen Vorstandsmitgliedern keine freie Minute, um eine weitere fundierte Stellungnahme auszuarbeiten. Jeder von uns, sei es in den Kliniken, sei es in der außerklinischen Intensivpflege, der Hilfsmittelversorgung oder an anderer Stelle ist voll eingebunden, und dies dürfte noch über absehbare Zeit so weitergehen."

Es müsse es jetzt darum gehen, die Situation von Menschen mit Intensivpflegebedarf deutlich zu verbessern: "Pflegedienste und die Familien der Betroffenen benötigen ausreichend Schutzmaterial wie Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel. Sie benötigen weiterhin wichtige Heilbehandlungen, d.h. auch die Heilmittelerbringer müssen entsprechend ausgestattet werden, damit sie Betroffene und ihre Familien vor einer Ansteckung schützen können".

Die Deutsche interdisziplinäre Gesellschaft für außerklinische Beatmung sei bereit, das Gesetzgebungsverfahren "weiterhin konstruktiv" zu begleiten, wenn sich "die Situation im Zuge der Corona-Pandemie entspannt" hat.

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