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13. Sep 2017 | News

Gröhe will Kinder von Heimbewohnern entlasten

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will im Fall eines Wahlsiegs der Union die Kinder pflegebedürftiger Eltern bei Zuzahlungen für eine Heimunterbringung entlasten.

Der Wahlkampf läuft heiß: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe lockt mit dem Angebot, sich bei einem Wahlsieg der CDU dafür einzusetzen, dass die Kinder von Pflegebedürftigen finanziell entlastet werden.  Foto: BMG/Jochen Zick (action press)

"Wenn Pflegeversicherung und Rente nicht ausreichen, um die Kosten einer Heimunterbringung zu tragen, dann muss es klare Grenzen geben, in
welchem Umfang das Sozialamt Geld von den Kindern fordern darf", sagte Gröhe der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".
"Wir wollen Kinder mit einem Brutto-Jahreseinkommen von bis zu 100 000 Euro vom Zugriff des Sozialamts freistellen und so vor Überforderung schützen", erklärte der Minister. Gleichzeitig gelte, dass ältere Menschen kein schlechtes Gewissen gegenüber ihren Kindern haben sollten, wenn sie fürs Alter Gespartes, dann auch tatsächlich einsetzen.

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz Eugen Brysch erklärte dazu: "Der Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Gröhe ist
reine Symbolpolitik. Die Angst der Alten ist zumeist grundlos, dass die Kinder später für ihre Pflege zahlen. Schließlich tragen die Kommunen und damit die Steuerzahler den allergrößten Teil der 3,8 Milliarden Euro für die Hilfe zur Pflege. Für nicht mal zwei Prozent und damit 70 Millionen Euro dieser Ausgaben werden die Angehörigen herangezogen."

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beschäftigt sich im Wahlkampf mit dem Thema Pflege und fordert bessere Löhne und Unsterützung aus dem Ausland.

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1 Kommentare

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15. Sep 2017

dem Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz Herrn Eugen Brysch, zumindest was die Informationen zu den tatsächlichen Belastungen von Angehörigen anlangt, vielen Dank. Damit ist HERR Gröhe erneut überführt...... mit Schlagworten und Worthülsen operieren, aber überall mit großem " SachUNverstand " sich profilieren wollen. Ein echtes Paradebeispiel für einen Volksvertreter der uns viele, viele Euros kostet. Im tatsächlichen Arbeitsleben wäre er eine Nullnummer und schnell in Schieflage... Wählt doch endlich solche selbst ernannten Oberexperten ab......jetzt ....

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