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17. Okt 2017 | Qualität

Forscher: Zu viel Konfrontation mit Sterben belastet Pflegekräfte

Die Belastungen von Pflegekräften und Ärzten in der Sterbebegleitung sind einer Studie zufolge hoch. "Wir finden Hinweise darauf, dass zu viel Tod die Einzelnen und die Teams überfordert", sagte der Gießener Versorgungsforscher Wolfgang George dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Der Gießener Versorgungsforscher Wolfgang George. Foto: Archiv

Zugleich gebe es im Palliativbereich einen Trend zur Konzentration, bei dem sterbende Menschen auf speziellen Stationen betreut werden. Davon halte er wenig, sagte der Wissenschaftler.

Ein Teil der Ärzte und Pflegekräfte finde in der Arbeit offensichtlich Sinn, während andere bis hin zum beruflichen Burn-out belastet seien. Für die Studie hat George etwa 400 Mitarbeiter von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen befragt.

George empfiehlt, Sterbende zu Hause, in Pflegeheimen oder auf Allgemeinstationen zu betreuen.Im Sommer erst hatte Gesundheitsexperte Karl Lauterbach gefordert, Sterbende in Pflegeheimen und Hospizen finanziell gleichzustellen.

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