Created with Sketch.

27. Jun 2018 | Pflege und Politik

Entwurf zum Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz liegt vor

Für ein Milliardenpaket, das auch 13 000 zusätzliche Stellen in der Altenpflege vorsieht, hat Spahn nun einen Gesetzentwurf erarbeitet. Der Entwurf für ein "Pflegepersonal-Stärkungsgesetz" ist mittlerweile zwischen den Ressorts der Bundesregierung abgestimmt und liegt den Verbänden zur Stellungnahme vor.

Jens Spahn legt den Entwurf zum Pflegepersonal-Stärkungsgesetz vor. Foto: Maximilian König

Für ein Milliardenpaket, das auch 13 000 zusätzliche Stellen in der Altenpflege vorsieht, hat Spahn nun einen Gesetzentwurf erarbeitet. Mit dem Gesetz sollen spürbare Verbesserungen im Alltag der Pflegekräfte durch eine bessere Personalausstattung und bessere Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege erreicht werden, um die Pflege und Betreuung der Patienten sowie der Pflegebedürftigen weiter zu verbessern, heißt es im Entwurf, der Altenheim vorliegt.

Das Bundesgesundheitsministerium rechnet als Folge des Gesetzes, das zum 1. Januar 2019 in Kraft treten soll, mit Mehrausgaben für die gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro im kommenden Jahr. 2020 wären es 1,5 Milliarden Euro, 2021 und in den Jahren danach jeweils 1,7 Milliarden Euro. Die zusätzlichen Aufwendungen für die Pflegekassen belaufen sich 2019 rund 250 Millionen Euro, 270 Millionen Euro im Jahr 2020 sowie 260 Millionen Euro jährlich ab 2021.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte zudem dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch), er wolle kommende Woche mit Familienministerin Franziska Giffey und Arbeitsminister Hubertus Heil (beide SPD) eine "Konzertierte Aktion Pflege" starten. Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, damit unter anderem eine "Ausbildungsoffensive" und bessere Bedingungen für Pflegekräfte auf den Weg bringen zu wollen.

Die nationale Corona-Teststrategie

Bücher

Die nationale Corona-Teststrategie

Wie ist die aktuelle Coronavirus-Testverordnung in den Pflegeeinrichtungen umzusetzen? Wer ist von wem zu testen? Stehen Tests zur Wahl oder sind sie Pflicht? Wie ist ein Testkonzept zu entwickeln? Professor Ronald Richter, der Jurist mit dem speziellen Blick auf die Altenhilfe, unterstützt hier das Management in Pflegeeinrichtungen. Er erläutert die rechtlichen Zusammenhänge für eine hauseigene Teststrategie und zeigt, wie konkrete Lösungen in die Praxis umzusetzen sind. So vermittelt er mit diesem Ratgeber Sicherheit und stellt beispielhaft ambulante, teil- und vollstationäre Testkonzepte vor. Mit Checklisten und Musterschreiben.

Das könnte Sie auch interessieren!

1 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login

Unbekannter Nutzer

28. Jun 2018

Entwurf zum Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz vorgelegt- BRAVO - BRAVO es ist total unverständlich wenn der zuständige Minister, nach -zig Jahren des totalen Stillstandes, was Verbesserungen im Pflegbereich anlangt, endlich Nägel mit Köpfen macht , diesen Entwurf bereits wieder zu zerreden. Klarstellung der Pflegebereich ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, und ist jedoch inzwischen zum Spielball REIN pekunärer Interessen verkommen. Die Global Player in der Pflege, wie die sowohl privaten Pflegeheimbetreiber als auch kirchlichen Pflegeheimbetreiber , haben schlichtweg KEIN Interesse an Verbesserungen für zu Pflegenden wie die total überforderten Pflegekräfte ! Der Molloch GELD - Gewinn- ist die Triebfeder. Dem muss zwingend zeitnah Einhalt geboten werden..... Dem Minister viel Erfolg, eine glückliche Hand, bei dieser Mammutaufgabe ! Quadratur des Kreises..... Hans Gerhard Christoph ehemaliger ehrenamtlicher Rettungssanitäter ASB Kreisvorsitzender FDP Kreisvorsitzender

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok