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23. Okt 2017 | Pflege und Politik

Einheitlicher Pflegemindestlohn in Ost und West gefordert

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) fordert wiederholt einen bundesweit einheitlichen Pflegemindestlohn und will einen entsprechenden Antrag auf der Sozialministerkonferenz des Bundes und der Länder Anfang Dezember in Potsdam einbringen. Andere Bundesländer hätten bereits ihre Unterstützung signalisiert.

Einheitlicher Mindestlohn in der Pflege gefordert. Foto: Fotolia/Tatjana Balzer

Grund für den Vorstoß sei die Empfehlung der Pflegekommission, den Mindestlohn in der Pflege in den nächsten drei Jahren von bisher 10, 20 Euro schrittweise auf 11, 35 Euro im Westen und von 9,50 Euro auf 10,85 Euro im Osten zu erhöhen. Damit würde sich der Unterschied zwischen Ost und West bis 2020 lediglich von 70 auf 50 Cent verringern. Die Festschreibung unterschiedlicher Mindestlohnsätze in Ost und West im Pflegebereich sei nicht akzeptabel und 30 Jahre nach der Einheit den Menschen im Osten auch nicht mehr vermittelbar, sagte die Sozialministerin.

Auch die AOK-Nordost begrüßt Dreses Forderung. Die Tarifpartner für einen einheitlichen Mindestlohn seien allerdings die Pflegeunternehmen und deren Arbeitnehmervertreter und nicht die Kostenträger (Pflegekassen und kommunale Sozialhilfeträger).

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