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11. Jun 2018 | Pflege und Politik

"Der Bundesbeauftragte für Altenpflege versteht die Altenpflege nicht!"

In einem offenen Brief hat Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach, den Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung Andreas Westerfellhaus scharf kritisiert.

Helmut Wallrafen hat seinen Unmut über den 5-Punkte-Plan "Mehr PflegeKRAFT" des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, in einem offenen Brief geäußert. Foto: Volker Tietze

Wallrafen komme zu dem Eindruck, dass Westerfellhaus die Altenpflege nicht verstehe. Unter anderem bezeichnet Wallrafen dessen Forderung, 80 Prozent bei 100 Prozent Lohn zu arbeiten als "puren Populismus". Eine seriöse Forderung wäre, die wöchentliche Stundenzahl für alle Beschäftigten in der Altenpflege bei vollem Lohnausgleich zum Beispiel auf 33 Stunden in der Woche zu reduzieren, so Wallrafen in dem Brief. Seiner Ansicht nach, wäre es für die Altenpflege am hilfreichsten, vergleichbare Rahmenbedingung zu schaffen und die private Marktwirtschaft abzuschaffen. Nach 23 Jahren habe sich gezeigt, dass das derzeitige System überholt sei.

Den offenen Brief mit allen Kritikpunkten und Forderungen finden Sie hier:

20180611 offener Brief an Hrn. Westerfellhaus.pdf 463 kB
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