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24. Jan 2019 | Pflege und Politik

Curacon erhält den Zuschlag

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, startet das "Projekt zur Umsetzung guter Arbeitsbedingungen in der Pflege". Das Beratungsunternehmen Curacon hat den Zuschlag nach europäischer Ausschreibung im Januar 2019 erhalten.

Staatssekretär Andreas Westerfellhaus startet das "Projekt zur Umsetzung guter Arbeitsbedingungen in der Pflege". Foto: Christian Ditsch/ epd

Westerfellhaus sagte: "Ich freue mich, dass das Projekt nun beginnt! Wir wissen: gute Arbeitsbedingungen sind der Schlüssel, um Pflegekräfte im Berufsfeld zu halten, Menschen für den Beruf zu gewinnen und Berufsaussteiger zurückzugewinnen. Deshalb müssen wir alle Hebel in Bewegung setzen, um moderne, familienfreundliche, attraktive Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte zu schaffen."

Das Projekt soll insbesondere kleine und mittelständische Pflegeeinrichtungen unterstützen, bewährte Instrumente für gute Arbeitsbedingungen zu implementieren – da gerade diese oft nicht die zeitlichen und finanziellen Ressourcen zur Umsetzung aufbringen könnten, heißt es in der entsprechenden Pressemeldung zum Projekt.

Für Curacon, als Spezialist im Gesundheits- und Sozialwesen, ist die Strategie- und Organisationsberatung für Altenhilfeeinrichtungen seit Jahren ein Schwerpunkt. Wissenschaftlich unterstützt wird Curacon vom Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik (FFP) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Das Projekt wird durch das BQS – Institut für Qualität und Patientensicherheit evaluiert.

Die Ergebnisse des Projektes sollen im November 2019 vorliegen und die Evaluation wird im Februar 2020 abgeschlossen sein. Im Anschluss soll das Konzept zur Einführung guter Arbeitsbedingungen flächendeckend in Deutschland ausgerollt werden. Das Projekt erfolgt in Absprache mit der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) als Beitrag zur Bekämpfung des Pflegefachkräftemangels.

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