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24. Jun 2020 | Nachrichten

BKSB tritt der Initiative "Pro-Pflegereform" bei

Der Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB) tritt der Initiative "Pro-Pflegereform" bei. Das habe der Vorstand beschlossen, heißt es in der Pressemitteilung.

Dieter Bien, Vorsitzender des BKSB. Foto: BKSB

Die Initiative sieht die Erarbeitung von Vorschlägen für eine Finanz- und Strukturreform vor mit dem Ziel einer bedarfsgerechten, ortsunabhängigen und bezahlbaren Pflege. Mehr dazu hier .

"Es ist an der Zeit, die Finanzierungsstruktur in der Pflege grundlegend zu ändern", so Dieter Bien, Vorsitzender des BKSB. "Pflegeheime brauchen mehr Personal, das angemessen
bezahlt werden muss! Diese Mehrkosten können Pflegebedürftige und Kommunen nicht mehr tragen."

Bereits jetzt liegt die Eigenbeteiligung der Heimbewohner laut Pressemeldung des BKSB je nach länderspezifischen Rahmenbedingungen zwischen 1.500 und 2.500 Euro, Tendenz steigend. Ein Drittel der Pflegebedürftigen ist demnach auf Sozialhilfe angewiesen.

Bernhild Birkenbeil, stellvertretende Vorsitzende des BKSB, hebt den ganzheitlichen Ansatz des Konzeptes hervor: "Der Ansatz von Pro-Pflegereform macht die Altenpflege mit Blick auf die demographischen Veränderungen zukunftssicher. Er integriert die Inhalte der Reformen
der letzten Jahre - Pflegebedürftigkeitsbegriff und Pflegeberufereform - sowie die Bemühungen um ein wissenschaftlich fundiertes Personalbemessungssystem. Ein insgesamt schlüssiges Konzept."

"Die Corona-Krise hat einige Schwächen in unseren Systemen aufgedeckt, uns aber gleichzeitig vor Augen geführt, dass die Gesellschaft sehr wohl in der Lage ist, Solidarität mit den Schwächeren zu zeigen. Eine Deckelung der Pflegekosten und eine leichte Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrags abgestützt durch Steuerzuschüsse wird bei den Menschen auf breite Akzeptanz stoßen. Wir brauchen einen Finanzierungsmix, der die Kosten der Pflege zwischen Beitragszahlern, Steuerzahlern und Pflegebedürftigen gerecht verteilt und fordern die Politik auf, jetzt zu handeln", so Dieter Bien abschließend.

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