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19. Jun 2020 | Politik

Balance aus Schutz und Teilhabe wahren

Die Gesundheitsminister der Länder erwarten von Einrichtungsleitungen, dass die Spielräume für mehr Besuche ausgeschöpft werden. Das geht aus einer  Resolution hervor, die die Ministerinnen und Minister bei einer Sonderkonferenz am Donnerstag verabschiedet haben.

Einrichtungen sollen die Balance aus "Schutz und Selbstwirksamkeit" der Pflegebedürftigen wahren, sagen die Gesundheitsminister. Alles klar? Foto: DDRockstar/AdobeStock

Darin fordern die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der Länder die Einrichtungs-Betreibenden und ihre Verbände auf, die Balance aus "Schutz und Selbstwirksamkeit" der Pflegebedürftigen und von Menschen mit Behinderungen zu wahren und im Rahmen ihrer Möglichkeiten umzusetzen.

Sie verweisen darauf, dass "insbesondere Hygienekonzepte, Mindestabstand, Schutzkleidung und auch Testungen eine große Rolle" spielen. Konzepte zur Teilhabe müssten stets die Begegnung mit Angehörigen, Freunden sowie Familien inner- sowie außerhalb der Wohneinrichtungen ermöglichen, heißt es in der 2-seitigen Resolution.  Zuvor hatte der NEVAP einen Appell an die Politik gerichtet, die Altenpflege mit dem Dilemma nicht allein zu lassen.

 Weitere Themen waren unter anderem ein Gesamtkonzept für Gesundheitsfachberufe sowie eine Resolution "Pandemie ist nicht vorbei - aufmerksam bleiben". Darin sprachen sich die Minister und Ministerinnen dafür aus, die neue Corona-Warn-App zu nutzen und die schon bisher geltenden Regeln etwa zum Abstand halten und häufigen Händewaschen weiter zu beachten.

Ursprünglich war für Mittwoch und Donnerstag eine zweitägige reguläre Konferenz der Gesundheitsminister geplant. Sie ist aufgrund der Corona-Pandemie verschoben worden und soll voraussichtlich im Herbst nachgeholt werden. Stattdessen tauschten sich die Ministerinnen und Minister bei der Sonderkonferenz rund zwei Stunden lang per Videoschalte aus.

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