Created with Sketch.

21. Aug 2018 | News

Baden-Württemberg: Landespflegestrukturgesetz enttäuscht

Der von Baden-Württembergs Sozialminister Manfred Lucha jüngst vorgelegte Entwurf eines "Landespflegestrukturgesetzes" enttäuscht auf ganzer Linie. Das meint die Evangelische Heimstiftung Stuttgart (EHS) und fordert ein Pflege-Infrastruktur-Förderprogramm mit mindestens 100 Millionen Euro jährlich.

Soll das alles sein? Die EHS hat zum Landespflegestrukturgesetz einige Fragen und Forderungen. Foto. stockpics/AdobeStock

Dem Entwurf eines Landespflegestrukturgesetzes (LPSG) fehle es an konkreten Maßnahmen und bezieht sich laut EHS auf allgemeine Ziele wie die Ausrichtung auf das Quartier, Modellkommunen, Pflegekonferenzen oder Digitalisierung. "Dieses Worthülsengesetz enttäuscht auf ganzer Linie, weil es die Probleme nicht ernst nimmt und keine wirklichen Lösungen anbietet. Der Bedarf an pflegerischer Infrastruktur nimmt rasant zu und das Angebot kann längst nicht mit der Nachfrage mithalten. An vielen Orten gibt es eine dramatische Unterversorgung, bald wird das im ganzen Land so sein", heißt es in einer Pressemitteilung der EHS.

Das Land habe 2010 sein Förderprogramm eingestampft und überlässt seither die Pflegeinfrastruktur den Pflegeunternehmen und den Pflegebedürftigen. Dabei ist das Land gesetzlich dazu verpflichtet, für eine zahlenmäßig ausreichende und wirtschaftliche pflegerische Versorgungsstruktur zu sorgen. Es gibt aber lediglich ein Innovationsförderprogramm von weniger als drei Millionen Euro, ein Sonderprogramm für Kurzzeitpflege sowie kommunale Quartiersprojekte. Das ist knausrig und zeigt, dass die Bedeutung der Pflege in der Landespolitik noch nicht wirklich angekommen ist. Denn eine verantwortungs-volle Pflegepolitik sieht anders aus.

Die EHS fordert deshalb ein Pflege-Infrastruktur-Förderprogramm mit mindestens 100 Millionen Euro jährlich. Es bedarf eines mutigen Programms mit dem Ziel, eine quartiersbezogene, zukunftsfähige und moderne Pflegeinfrastruktur in Baden-Württemberg zu schaffen, die für Angehörige und Pflegebedürftige bezahlbar ist. So kann gewährleistet werden, dass neue, wohnortnahe Einrichtungen der 5. Generation und Betreute Wohnungen mit flexiblen Leistungsangeboten entstehen, deren Größe und Ausgestaltung sich am örtlichen Bedarf und am Quartier orientieren.

Kalender O 2022 mit aufhaengevorrichtung blaugruen

Kalender

Kalender Orientierungshilfe 2022 komplett blaugrün

Der großformatige Kalender für Ihre Bewohner. Jetzt mit attraktiver Aufhängevorrichtung in glänzenden Blaugrün. So wird der Kalender zu einem wahren Blickfang. Als Orientierungshilfe für alte Menschen gehört der Kalender seit Jahren in den Einrichtungen zur Standardausstattung. Freuen Sie sich auf den neuen Jahrgang mit seinen Vorzügen: - Zeitliche Orientierung im Jahresverlauf - Für jeden Tag ein Kalenderblatt zum Abreißen oder Herausnehmen. Die Seiten sind mit stimmungsvollen Motiven neu gestaltet - Groß wie ein Weltatlas (29,5 x 34 cm) - Auf jedem Blatt deutliche, kontrastreiche und gut lesbare Angaben wie Datum und Wochentag. Zusätzlich sind Mondphase, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang verzeichnet - Täglich ein neuer, liebevoll ausgesuchter Spruch - von der Bauernregel bis zum Dichterwort. Immer mit Sinn und manchmal auch mit Hintersinn - Kein Wochentag wie der andere: Von Montag bis Sonntag und am Feiertag auch eine eigene Farbe und ein eigenes Symbol - Gesprächsimpulse und Tagesrituale für die soziale Betreuung

Tags

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok