Created with Sketch.

22. Mai 2018 | Pflege und Politik

Aufsicht über Pflegeeinrichtungen soll gestärkt werden

Mit mehr Personal und einer neuen Struktur soll die staatliche Aufsicht über die mehr als 1 000 Pflegeeinrichtungen und -dienste in Hamburg gestärkt werden.

Die Pflegeeinrichtungen- und dienste sollen in Hamburg sollen besser beaufsichtigt werden. Foto: Adobe Stock/ Robert Kneschke

Das sieht eine Novelle des Hamburgischen Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetzes vor, die Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) vorgestellt hat. Elf neue Stellen bei der Wohn-Pflege-Aufsicht (WPA) sollen intensivere Kontrollen gewährleisten. Außerdem sollen Prüfergebnisse und Angehörigenbefragungen öffentlich gemacht werden, um Betroffenen die Auswahl der Einrichtung zu erleichtern. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Pflegeheime in Hamburg und Schleswig-Holstein teils große Qualitätsprobleme haben.

Während die Aufsicht über die Pflegeheime weiter bei den Bezirken verbleibt, sollen die ambulanten Dienste künftig zentral von Altona aus beaufsichtigt werden. Außerdem soll die Zusammenarbeit mit dem medizinischen Dienst der Krankenkassen verbessert werden, um Bürokratie und Doppelarbeit zu minimieren. Die Novelle resultiere "auch daraus, dass zunehmend mehr Mängel angezeigt werden", sagte Prüfer-Storcks. Allerdings sieht sie darin weniger eine Folge schlechterer Pflege, sondern "stärkerer Aufmerksamkeit und Sensibilität" bei dem Thema.

2017 seien 638 Mängel gemeldet worden. In 82 Fällen habe es eine Vereinbarung mit Einrichtungen zum Abstellen der Mängel gegeben, in fünf Fällen sei ein Aufnahmestopp verhängt, in fünf weiteren eine Schließung oder Teilschließung angeordnet worden. Zudem seien fünf Beschäftigungsverbote ausgesprochen worden. Insgesamt habe die WPA im vergangenen Jahr 474 Prüfungen vorgenommen - mit 85 Prozent die meisten davon anlassbezogen.

Investieren in Service-Wohnen für Senioren

Bücher

Investieren in Service-Wohnen für Senioren

Sie wollen Investitionsentscheidungen im Segment Service-Wohnen treffen? Und zwar auf der Basis aktueller, spezifischer und zuverlässig recherchierter Marktdaten? Die Terragon AG liefert mit einer Studie zum Thema diese Datenbasis - hier in Form eines White-Papers. In kompakter Form mit aussagestarken Grafiken und Tabellen und dem gebotenen fachlichen Know-How erfährt der Leser alles Wesentliche über den Markt und die Zielgruppen. Die Analyse von Chancen und Risiken gibt wertvolle Hinweise auf Entwicklungen dieses Marktsegments, die Sie für Ihre Investitionsentscheidungen nutzen sollten. Dieses White-Paper erscheint in der Autorenschaft von Dr. Michael Held (CEO, Terragon AG) und Walter Zorn (Head of Research, Terragon AG).

Tags

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu verfassen, melden Sie ich bitte an.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok