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12. Dez 2018 | Management

2500 Euro Mindesteinkommen für Pflegefachkräfte

Auf ihrer Mitgliederversammlung haben sich die Mitglieder des Arbeitgeberverbandes Pflege dafür ausgesprochen, allen Altenpflegefachkräften ein Mindesteinkommen von 2.500 Euro pro Monat zu garantieren. Dazu soll eine neue Kommission gegründet. werden.

Allen Altenpflegefachkräften soll ein Mindesteinkommen von 2500 Euro pro Monat garantiert werden. Foto: CHW/AdobeStockArbeitgeberverbandes Pflege

Der AGVP plädiert dafür, in einer neuen Kommission zur Regelung der Mindestarbeitsbedingungen in der Pflege nach § 10 ff. Arbeitnehmerentsendegesetz gemeinsam mit den kirchlichen Organisationen Caritas und Diakonie, den großen Wohlfahrtsverbänden, der Gewerkschaft Verdi und den privaten Arbeitgebern nach einer unkomplizierten Lösung zu suchen, die den Pflegefachkräften zügig eine bessere Bezahlung garantiert.

Denn, so Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege: "Wir sind entschieden der Meinung, dass gute Arbeit fair bezahlt werden sollte. Deshalb muss es bundesweit eine Untergrenze in der Bezahlung auch von Fachkräften geben." Der AGVP geht davon aus, dass auch ohne allgemeinverbindlichen Tarifvertrag höhere Gehälter gezahlt werden können.

Bisher wird in der Pflegemindestlohnkommission die Mindeststundenlöhnen für Pflegehilfskräfte ausgehandelt.

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1 Kommentare

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12. Dez 2018

In dem Beitrag oben heißt es: "Bisher wird in der Pflegemindestlohnkommission die Mindeststundenlöhnen für Pflegehilfskräfte ausgehandelt." Das ist meines Wissens nach nicht korrekt. Laut § 1 Abs. 2 der 3. PfleArbbV werden dort die Mindestlöhne für alle Pflegekräfte geregelt. Also sowohl Pflegefachkräfte als auch Pflegehilfeskräfte. Zwar sind einige Arbeitnehmer ausgenommen (§ 1 Abs. 3). Das sind aber vor allem solche im nicht-pflegerischen Berech (z. B. Hauswirtschaftskräfte und Mitarbeiter in der Verwaltung). RA Thorsten Siefarth

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