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22. Sep 2022 | Politik

Brandenburg: Gutachten zum Hitzeaktionsplan vorgestellt

Deutschlandweit betrachtet gehört Brandenburg zu den am stärksten von Hitze betroffenen Regionen: Brandenburg verzeichnet – hinter Berlin – die meisten Hitzetage. Die Landesregierung will die Bevölkerung besser vor den gesundheitlichen Auswirkungen von extremer Hitze schützen. Im Auftrag des Gesundheits- und des Klimaschutzministeriums hat ein Konsortium von Expertinnen und Experten ein umfangreiches Gutachten für einen Hitzeaktionsplan für das Land Brandenburg erarbeitet.
Kaum Hitzeschutz in Pflegeheimen
Brandenburg gehört zu den heißesten und niederschlagärmsten Gebieten Deutschlands. Die Maßnahmen betreffen Bereiche wie Pflege, Schule, Gemeinschaftsunterkünfte, Breiten- und Spitzensport, Tourismus, Rettungs- und Einsatzkräfte, Landes- und Kommunalbeschäftigte und besonders gefährdete Branchen.
Foto: Adobe Stock/ Jenny Sturm

Das 260 Seiten starke Gutachten wurde am 21. September im Rahmen einer Fachveranstaltung in Potsdam erstmals vorgestellt und bildet die Grundlage für das weitere Vorgehen. Damit sollen in verschiedenen Lebensbereichen konkrete Maßnahmen zur Prävention gesundheitlicher Folgen durch Hitze initiiert und umgesetzt werden. Der Hitzeaktionsplan ist ein Teil der Klimaanpassungsstrategie des Landes.

"Die Folgen des Klimawandels spüren wir auch in Brandenburg deutlich. Besonders heiße Tage mit Lufttemperaturen über 30 Grad Celsius, Tropennächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt, sowie langanhaltende Hitzewellen stellen ein zunehmendes Gesundheitsrisiko dar. Gerade ältere und pflegebedürftige Menschen, Kleinkinder und Schwangere sowie Beschäftigte, die in der prallen Sonne arbeiten müssen, sind betroffen. Hitzeereignisse werden zukünftig sehr viel häufiger und auch intensiver werden. Die Landesregierung stellt sich dieser Herausforderung und leitet mit dem Gutachten für einen Hitzeaktionsplan eine breit verankerte Strategie mit vielen konkreten Ansatzpunkten zum gesundheitsbezogenen Hitzeschutz ein", so Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen).

Ein erstes zentrales Ziel ist es laut Pressemeldung, ein Netzwerk Hitzeaktionsplan Brandenburg mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren zu etablieren, um die Erstellung von spezifischen Hitzeaktionsplänen insbesondere auf kommunaler und institutioneller Ebene wie Pflegeeinrichtungen zu forcieren und konkrete Maßnahmen insbesondere zum Schutz vulnerabler Gruppen anzustoßen, umzusetzen und weiterzuentwickeln. Die durch den Gutachter-Prozess aufgebaute Kommunikationsstruktur soll durch das Netzwerk unter Leitung des Gesundheitsministeriums weitergeführt werden.

Das Gutachten enthält eine Vielzahl von konkreten Maßnahmenvorschlägen. Dazu gehört unter anderem: Hitzeschutz für Bewohner:innen in Gemeinschaftsunterkünften zum Beispiel durch gebäudetechnische Komponenten wie ausreichende Isolierung, Verschattung und Versorgung mit Trinkwasser.

Das vollständige Gutachten finden Sie hier.

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