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19. Jul 2022 | News

Anerkennung internationaler Kräfte dauert zu lang

Während in Niedersachsen zehntausende Pflegekräfte dringend gesucht werden, müssen internationale Fachkräfte mehrere Monate, teilweise über ein Jahr auf ihre Anerkennung warten. Das kritisiert der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa).

Ricarda Hasch, BPA-Landesvorsitzende in Niedersachsen
Ricarda Hasch, bpa-Landesvorsitzende in Niedersachsen, fordert: Pflegekräften aus dem Ausland muss ein schneller Start ermöglicht werden.
Foto: bpa

„Die wichtigste Aufgabe der Anerkennungsbehörden ist Tempo. Pflegekräften aus dem Ausland, die in Niedersachsen arbeiten wollen, muss ein schneller Start ermöglicht werden“, sagt die niedersächsische bpa-Landesvorsitzende Ricarda Hasch. Pflegeeinrichtungen müssten derzeit aber in der Regel ein halbes Jahr und länger darauf warten, überhaupt einen Bescheid der Landesbehörden zu erhalten.

Pflegekräfte aus dem Ausland müssen ihre Ausbildung und ihre Berufserfahrung den niedersächsischen Behörden nachweisen, bevor sie als Fachkräfte tätig werden dürfen. „Wenn es dann monatelang keine Rückmeldung der Behörden gibt, ist das nicht nur für die zugewanderten Pflegekräfte frustrierend, sondern für die Pflegebedürftigen und vor allem für schwerstkranke Kinder und ihre Familien ein großes Problem. Vielfach kann die Versorgung nicht gewährleistet werden, Pflegebedürftige oder kranke Kinder müssen im Krankenhaus bleiben oder die Familien werden mit der Versorgung alleingelassen“, so die bpa-Landesvorsitzende. Die Anerkennung von ausländischen Pflegekräften müsse deutlich beschleunigt werden. „Die Kräfte sind da und werden dringend gebraucht. Die Landesregierung darf sie nicht mit überlangen bürokratischen Verfahren an ihrer wichtigen Arbeit hindern.“

Landessozialministerin Behrens habe vor wenigen Tagen noch die Unterstützungsangebote des Landes für die berufliche Qualifikation Zugewanderter hervorgehoben. „Gleichzeitig weigern sich die Kostenträger nach wie vor, die immensen finanziellen Aufwendungen für die Anwerbung und Integration ausländischer Pflegekräfte zu erstatten. Die Ministerin sollte sich bei diesem Thema einschalten und sich für eine Lösung einsetzen, wenn ihr an der Sicherstellung der Versorgung liegt“, fordert Hasch.

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1 Kommentare

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19. Jul 2022

super, Landesvors.Bundesverb.priv.Anbieter/innen (Niedersachsen) meldet sich zu WORT .grandios.Fr: Ricarda Husch (Hasch) kritisiert deutsche Behörden, würden Anträge berufl. Qualifikationen zu lange prüfen.Frau Husch /Hasch verschweigt vorsätzlich?, aus Unkenntnis der Vorgänge?,oft können ukrainische Frauen keine belastbare/nachprüfbare Unterlagen vorweisen.Es wäre leichtfertig seitens Behörden Blankobescheinigungen auszustellen, nach Motto husch..husch aus Gefälligkeit zu Fr.Ricarda Husch ach ja Hasch..Inzwischen in Deutschland so usus..wenn es um belastbare Lösungen z.B.Personalnotstand in Pflege geht..werden Migranten/Migrantinnen (Kriegsflüchtlinge) als teuere Patentlösungen präsentiert; solch abstrusen Vorschläge können nur von Personen,ach ja agilen Landesvors. Fr. Ricarda Hasch /Husch kommen..prima.Vermutlich hat Sie noch nie, ein Pflegeheim von innen gesehen? oder hat in Pflege gearbeitet u.hat sich rasch,fern von Pflege, in lukrative Position d.Landesvors. des bpa gerettet..Nachweise Ausbildung, Berufserfahrung gegenüber Behörden werden als Behördenschikanen hingestellt. Dies sagt doch viel aus über Selbstverständnis d.Landesvors. über deutsche Behörden! R. Husch versteigt sich dazu behaupten es sei frustrierend für Pflegebedürftige, vor allem für schwerstkranke Kinder,deren Familien.Vielfach könne Versorgung NICHT gewährleistet werden, suggeriert die Panikmacherin Pflegebedürftige gar kranke Kinder müssten im Krankenhaus bleiben; Familien würden mit Versorgung alleine gelassen; dies alles weil Landesbehörden nicht husch..husch Blankobescheinigungen ausstellen..Solche Unpersonen,mit solch traumtänzerischen abstrusen Vorstellungen, wollen als Landesvors. bpa profilieren.In BRD ist alles was unmöglich ist ..inzwischen möglich. Die Krönung deutsche Zwangsbeitragszahler/innen d.Kranken/Pflegevers.(Kostenträger)sollen auch immense finanziellen Aufwendungen für ANWERBUNG,INTEGRATION ausländischer Pflegekräfte berappen.Deutschland wird zahlen !

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