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05. Apr 2022 | News

Terranus: Gefragt sind integrierte Quartierskonzepte

Klein- und Mittelstädte brauchen dringend Wohn- und Versorgungskapazitäten für ihre alternde Bevölkerung. Gefragt sind integrierte Konzepte, die Quartiere oder Stadtteile als Ganzes betrachten. Worauf es bei der Standortanalyse, Planung und Projektentwicklung ankommt, welche Konzepte es gibt und wie aktuelle Leuchtturmprojekte aussehen, erläutert Terranus in seiner aktuellen Ausgabe des Pflege Reports.
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Wie sieht die Wohn- und Pflegeversorgung künftig im urbanen Raum aus? Gefragt sind integrierte Konzepte, die Quartiere oder Stadtteile als Ganzes betrachten.
Foto: AdobeStock/fovivafoto

Klein- und Mittelstädte brauchen dringend Wohn- und Versorgungskapazitäten für ihre alternde Bevölkerung. Gleichzeitig soll die Stadt in Zeiten von Ladensterben und der Abwanderung jüngerer Menschen attraktiv und lebenswert bleiben. „Gefordert sind integrierte Konzepte, die Quartiere oder Stadtteile als Ganzes betrachten und fragen: Was kann hier eigentlich entstehen? Viele Kommunen haben das erkannt, in der Umsetzung fehlt aber häufig noch die ganzheitliche Herangehensweise oder auch das Know-how“, erläutert Terranus-Geschäftsführerin Anja Sakwe Nakonji.

Ein Grund sei, dass „die Alten“ und „die Jungen“ häufig getrennt betrachtet würden. Dabei gebe es bei den Bedürfnissen nach Erholung, Freizeit, Gesundheit und bezahlbarem Wohnraum über alle Generationen hinweg viele Überschneidungen. Moderne, integrierte Quartiers-Konzepte tragen dem Rechnung: „Durchmischte Quartiere mit barrierefreien Wohnungen, Betreutem Wohnen, Pflege, Dienstleistungs- und Naherholungs-Angeboten schaffen städtische Räume, die für alle lebenswert sind“, so Sakwe Nakonji.

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Ein ganz wesentlicher Hinderungsgrund für solche Projekte seien allerdings auch der knappe und teure Baugrund. Wenn Grundstücke zur Verfügung stehen, wird häufig gebaut, was sich am meisten rechnet. Terranus weist darauf hin, dass den Kommunen bereits jetzt wirksame Steuerungsmechanismen zur Verfügung stehen. So eröffnet z.B. die 2017 in die Baunutzungsverordnung aufgenommene neue Gebietskategorie „Urbanes Gebiet“ neue Spielräume zur Nachverdichtung und Nutzungsmischung im Bestand. Darüber hinaus können Städte und Kommunen schon heute im Rahmen der Bebauungsplanung und Baunutzungsverordnung Flächen für bestimmte Nutzungen ausweisen. Auch der An- bzw. Rückkauf von Grundstücken durch die Städte, um sie zweckgebunden für Investoren zur Verfügung zu stellen, sei eine Option. „Das klingt auf den ersten Blick teuer, ist aber langfristig günstiger als Wohnraumförderung über 40 Jahre und mehr, wie sie viele Städte praktizieren“, so Terranus-Geschäftsführer Markus Bienentreu.

Der Pflege Report wird am 5. April 2022 veröffentlicht und kann unter www.terranus.de/publikationen kostenlos angefordert werden.

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