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17. Aug 2021 | Personal

Umfrage unter Pflegekräften gestartet

Was muss sich ändern, damit Pflegekräfte, die in Teilzeit arbeiten oder aus ihrem Beruf ausgestiegen sind, wieder in die Pflege zurückkehren bzw. ihre Stunden ausweiten? Um das herauszufinden, starten die Arbeitnehmerkammer Bremen, die Arbeitskammer des Saarlandes und das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule/Ruhr-Universität Bochum eine Studie mit dem Titel „Ich pflege wieder, wenn…“. Die Online-Befragung ist ab sofort auf der Internetseite www.ich-pflege-wieder-wenn.de zu finden.

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In der Studie werden die Teilnehmer:innen gefragt, welche Bedingungen für sie entscheidend sind, um wieder in den Beruf einzusteigen bzw. ihre Stundenzahl zu erhöhen. Und auch, welche Erwartungen sie an das Arbeitsumfeld und die Arbeitsbedingungen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen haben.
Foto: Fotolia/MH

Der gesellschaftliche Bedarf an professionellen Pflege- und Betreuungsleistungen wächst. Vorliegenden Prognosen zufolge wird der Fach- und Arbeitskräftebedarf in der professionellen Pflege und Betreuung künftig aber weiter steigen. Ein zentrales Ziel der „Konzertierten Aktion Pflege“ (KAP) ist es deshalb, ausgestiegene Pflegekräfte wiederzugewinnen bzw. die Teilzeitbeschäftigung in der Pflege aufzustocken.

„Doch das wird nicht gelingen, wenn sich an der Situation der Pflegebeschäftigten nicht gravierend etwas ändert. Das hat bereits unsere Befragung unter Pflegekräften vom Mai 2021 gezeigt“, betont Beatrice Zeiger, Geschäftsführerin der Arbeitskammer des Saarlandes. „Deshalb wollen wir nach unserem erfolgreichen Pilot-Projekt in Bremen nun auch deutschlandweit ehemalige oder Teilzeit-Pflegekräfte befragen, was sie brauchen, um wieder in die Pflege zurückzukehren oder wieder mehr Stunden arbeiten zu können“, sagt Elke Heyduck, Geschäftsführerin der Arbeitnehmerkammer Bremen.

„In der Studie fragen wir die Teilnehmer:innen unter anderem, welche Bedingungen für sie persönlich entscheidend sind, um tatsächlich wieder in den Beruf einzusteigen bzw. ihre Stundenzahl zu erhöhen. Oder auch, welche Erwartungen sie an das Arbeitsumfeld und die Arbeitsbedingungen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen haben“, erläutert Michaela Evans, Direktorin des Forschungsschwerpunktes „Arbeit & Wandel“ am IAT. Die Umfrage findet online statt und dauert etwa 12 Minuten. Die Antworten werden anonym erfasst. Zusätzlich sind in der Studie problemzentrierte Interviews geplant.

„Mit der Studie wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und das Potenzial an Fachkräften, die wiedergewonnen werden können, zu ermitteln“, sagt Elke Heyduck. „Und wir wollen dafür sorgen, dass sich die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften nachhaltig verbessern und auch die Pflegekräfte, die (noch) in Vollzeit arbeiten, nicht entkräftet aufgeben“, so Beatrice Zeiger abschließend.

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