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30. Mrz 2021 | News

Hochschulische Pflegeausbildung bricht ein

In einem gemeinsamen Statement weisen die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft und der Deutsche Pflegerat darauf hin, dass weniger als 50 Prozent der vorhandenen Studienplätze für die hochschulische Ausbildung von Pflegefachpersonen  aktuell belegt sind. Die Verbände ein fordern massives Gegensteuern.
Ausbildung Hochschule
Der Deutsche Pflegerat zeigt sich besorgt: Weniger als 50 Prozent der vorhandenen Studienplätze für die hochschulische Ausbildung von Pflegefachpersonen sind aktuell belegt.
AdobeStock /Antonioguillem

"Die akademische Ausbildung der Pflege bricht ein“, mahnt Christine Vogler, Vize-Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR). Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft hat der DPR ein gemeinsames Statement zur prekären Situation der akademischen Ausbildung der Pflege veröffentlicht.

„Die Gründe für diese besorgniserregende Entwicklung liegen in fehlenden bzw. unzureichenden Regelungen des Pflegeberufegesetzes“, weist Vogler in einer aktuellen Pressemitteilung hin. „Erstens fehlt eine Vergütung der Praxiseinsätze der Studierenden. In der berufsfachschulischen Ausbildung gibt es diese. Die Pflegestudierenden haben dagegen keinen Anspruch auf Entlohnung. Zweitens fehlt die Refinanzierung der Praxisanleitung der Studierenden. Sie muss von den Ausbildungseinrichtungen selbst finanziert werden. Das senkt deren Kooperationsbereitschaft zur Ausbildung. Drittens werden die Hochschulen finanziell unzureichend ausgestattet. Der akademische Mittelbau für die Begleitung der Studierenden sowie für die nötigen Skill Labs fehlt daher.“

 

Drei Schritte könnten zur Lösung des Problems beitragen:

  1. Die Studierenden benötigteneine Vergütung für die zu leistenden umfangreichen Praxiseinsätze.
  2. Der Bundesgesetzgeber müsse die Rahmenbedingungen für ein primärqualifizierendes Pflegestudium analog dem Hebammenreformgesetz schaffen.
  3. Die Hochschulen müssten für den Auf- und Ausbau primärqualifizierender Pflegestudiengänge finanziell unterstützt werden. Da sehen DPR und die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft Bund und Länder in der Verantwortung: Sie müssten Bedingungen schaffen, die es ermöglichen, Studiengänge personell und materiell angemessen auszustatten und weitere, dringend benötigte Studienplätze schaffen.

Laut Vogler würden in den nächsten zehn Jahren 10.000 Studienplätze zusätzlich benötigt.

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