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03. Dez 2021 | Corona

Corona-Beschlüsse: Pflegekräfte und Apotheker sollen auch impfen

Bund und Länder hatten am Donnerstag Maßnahmen vorgestellt, um die Virusausbreitung zu bremsen. Dazu zählt, dass auch Apotheken und Pflegefachkräfte gegen Corona impfen können.

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Bund und Länder haben am Donnerstag eine Reihe von Maßnahmen im Kamof gegen Corona beschlossen. So sollen auch Apotheken und Pflegefachkräfte Impfungen übernehmen können.
Foto: AdobeStock/weyo

Bund und Länder hatten beschlossen, dass der Kreis derjenigen, die Impfen dürfen, über Ärzte hinaus deutlich ausgeweitet werden soll. Kurzfristig gehe dies, indem Ärztinnen und Ärzten Impfungen an Apotheken und Pflegefachkräfte etwa in Altenheimen delegieren. Darüber hinaus soll eine Gesetzesänderung folgen, um Apotheken, Zahnärzte und weitere in diesen "Kreis der Berechtigten" aufzunehmen.

Der Arbeitgeberverband Pflege begrüßte die Pläne, Pflegefachkräften eine "Lizenz zum Impfen" zu geben. Gerade Pflegebedürftige bräuchten so schnell wie möglich Booster-Impfungen. "Je mehr Menschen wir impfen, desto schneller kriegen wir die Pandemie in den Griff." Der DBfK hatte auch schon Mitte November gesagt, dass vor allem im Bereich der Langzeitpflege eine gute Chance bestehe, die Booster-Impfungen schneller durchführen zu können.

Die Apotheken dringen auf schnelle Klärungen für die von Bund und Ländern geplante Beteiligung an Corona-Impfungen. Die Apotheken stünden dafür bereit, erklärte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände am Donnerstag. "Nicht alle, aber viele Apotheken werden schnell in der Lage sein, den Menschen mit Impfungen zu helfen", sagte Präsidentin Gabriele Regina Overwiening. Nun komme es darauf an, einen rechtlichen und fachlichen Rahmen zu erarbeiten.

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