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21. Okt 2021 | Pflege und Politik

Holetschek: Pflege im Bundeskabinett aufwerten

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek fordert von der künftigen Bundesregierung, das Thema Pflege auch innerhalb des Kabinetts aufzuwerten. Es brauche nicht nur Reformen, sondern auch eine Umbenennung des zuständigen Ministeriums nach dem Vorbild Bayerns, schlägt der CSU-Politiker vor. Und der Pflege-Bevollmächtigte solle künftig am Kanzleramt angesiedelt sein.

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Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek: "Ein wichtiges Zeichen wäre auch eine Umbenennung des Bundesgesundheitsministeriums."
Foto: STMGP

„Bei der Pflege handelt es sich um eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Deshalb muss es nicht nur rasch umfassende Reformen geben, sondern ein wichtiges Zeichen wäre auch eine Umbenennung des Bundesgesundheitsministeriums: Es sollte nach dem Vorbild Bayerns künftig Bundesministerium für Gesundheit und Pflege heißen!“, sagte der CSU-Politiker. Auch weitere Signale seien wichtig. So solle der Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege künftig direkt im Kanzleramt angesiedelt sein, schlägt Holetschek vor. „Damit wäre klar, dass dieses Thema als Chefsache angesehen wird. Außerdem wird auf diese Weise deutlich, dass Pflege alle Politikbereiche betrifft.“

Holetschek forderte zudem, dass bei den Ampel-Koalitionsverhandlungen sein Vorstoß aufgegriffen werde, die pflegenden Angehörigen stärker zu unterstützen. „Auf diese Weise könnten SPD, Grüne und FDP zeigen, dass ihnen dieses Thema wirklich wichtig ist – auch mit Blick auf ihre diversen Pflege-Forderungen in ihrer Rolle als bayerischer Opposition. Jetzt haben diese Parteien die Möglichkeit, ihren oft vollmundigen Worten Taten folgen zu lassen!“ Er verwies in diesem Zusammenhang auf die von ihm bereits vorgelegten Vorschläge für eine umfassende Pflegereform und bekräftigte: „Wir müssen die pflegebedingten Kosten und Leistungsbeträge angehen, um die Menschen finanziell zu entlasten. Dabei müssen wir das System konsequent vereinfachen und flexibilisieren. Und wir brauchen in ausreichender Anzahl gut qualifizierte Pflegekräfte – daher müssen wir auch die Rahmenbedingungen für das Personal weiter verbessern.“
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