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13. Okt 2021 | Pflege und Politik

DPR-Präsidentin fordert: 4 000 Euro brutto für Pflegekräfte

Die Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR), Christine Vogler, fordert ein Monatsgehalt von 4000 Euro brutto für Pflegende in allen Bereichen. Sie verweist auf Studienerkenntnisse, wonach diese Summe eine angemessene Honorierung von professioneller Pflege darstelle. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn unterstützte heute die vom DPR erhobenen Lohnforderungen. 

Christine Vogler
DPR-Präsidentin Vogler fordert von der nächsten Bundesregierung eine grundsätzlich Antwort darauf, wie Pflege künftig finanziert werden soll.
Foto: DPR

„Neue Studien konnten belegen, dass die Pflege in puncto Belastung und Verantwortung mit etwa 4000 Euro für eine Vollzeitstelle angemessen honoriert wäre“, sagte Vogler der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Wir haben heute eine Spanne, je nachdem wo Pflegende arbeiten, zwischen 2100 und 3700 Euro.“ Die wenigsten erreichten derzeit 4000 Euro. Die nächste Bundesregierung müsste „endlich mal grundsätzlich beantworten“, wie Pflege künftig finanziert werden soll, fügte Vogler hinzu. Die Mittel aus dem deutschen Sozialversicherungssystem reichten im Augenblick nicht aus, um die Pflege besser zu finanzieren. Deshalb müsse über Steuerzuschüsse nachgedacht werden.

Vogler forderte „einen Kassensturz“ im Gesundheitssystem: „Welchen Versorgungsauftrag haben wir, und was können wir uns noch leisten?“ Das Gesundheitssystem werde teurer - „und letztlich werden es die Bürger in diesem Land zahlen müssen“, erklärte die Pflegeratspräsidentin.

Von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kommt unterdessen Unterstützung zu den seitens des DPR erhobenen Lohnforderungen. Spahn sagte am Mittwoch (13.10.) zum Auftakt des diesjährigen Deutschen Pflegetags in Berlin: „4000 Euro, da kann ich mitgehen.“ Er könne sich auch vorstellen, dass der Pflege-Mindestlohn in Richtung 3000 Euro erhöht werde, der derzeit bei 2700 Euro für Fachkräfte liege. Der CDU-Politiker machte aber zugleich deutlich, dass die Löhne und Gehälter von den Tarifpartnern ausgehandelt werden müssten. Das könne nicht die Politik tun. Spahn rief die Pflegekräfte auf, sich zusammenzutun, um ihre Forderungen durchzusetzen. Angesichts des Personalmangels in der Branche säßen sie am längeren Hebel, sagte Spahn: „Sie müssen Ihre Interessen durchsetzen.“

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