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04. Okt 2021 | Palliativversorgung

Handreichung informiert über Umgang mit Suizidanfragen

Anfragen zum assistieren Suizid nehmen zu. Daher hat die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) Empfehlungen für Mitarbeitende der Hospizarbeit und Palliativversorgung veröffentlicht. Diese betonen den Informationsanspruch von Patient:innen.

krüper Werner
Sterbenskranke Menschen wie auch deren Angehörige wenden sich zunehmend mit Anfragen nach einem assistierten Suizid an Mitarbeitende in der Hospiz- und Palliativversorgung.
Foto:eytronic/AdobeStock

Neben Hintergrundinformationen zur aktuellen Gesetzgebung und Suizidalität finden Gesundheitsfachkräfte hier Empfehlungen für die Praxis, was in Gesprächen zu beachten ist und wie mit Anfragen verantwortungsvoll umgegangen werden kann. Teams und Einrichtungen benötigten zeitnah Konzepte zum Umgang mit Suizidwünschen, auch wenn die Kooperation mit Akteuren der Suizidhilfe von Einzelpersonen, Palliative Care-Teams oder Institutionen abgelehnt werden kann, meint die DGP.

Es sei absolut wichtig, dass Mitarbeitende und Institutionen der Hospizarbeit und Palliativversorgung die eigene Haltung zum Suizid reflektieren und sich mit dem Themenfeld der Suizidhilfe und der Suizidprävention auseinandersetzen, so DGP-Präsidentin Prof. Prof. Dr. Claudia Bausewein, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin am LMU Klinikum München: „Die Assistenz beim Suizid, also die direkte Hilfe bei der Durchführung, ist grundsätzlich keine ärztliche Aufgabe oder Aufgabe der Hospiz- und Palliativversorgung. Dennoch dürfen wir nicht weghören, wenn Sterbewünsche geäußert werden.“

Die Handreichung finden Sie hier.

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