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Wissenschaftler kritisiert

Zuwanderung keine Lösung für Pflegenotstand

19.04.2019
Der Sozialwissenschaftler Stefan Sell gibt zu bedenken, dass kulturspezifische Unterschiede zwischen Pflegern und Pflegebedürftigen, eine Herausforderung darstellen. Foto: Adobe Stock/ Daniel Ernst

Der Sozialwissenschaftler Stefan Sell gibt zu bedenken, dass kulturspezifische Unterschiede zwischen Pflegern und Pflegebedürftigen, eine Herausforderung darstellen. Foto: Adobe Stock/ Daniel Ernst

Pflegekräfte aus dem Ausland sind nach den Worten des Sozialwissenschaftlers Stefan Sell keine Lösung für den Pflegenotstand.

"Auch wenn etwa zehn Prozent der Beschäftigten in Deutschland Menschen mit einer anderen Nationalität sind, werden wir das Problem mit Arbeitskräften aus der Zuwanderung nicht lösen können", sagte der Professor der Hochschule Koblenz am Mittwoch bei einer Diskussionsveranstaltung in Neuss. "Woher sollen diese Menschen aus vielfach ganz anderen Kulturkreisen denn die Geschichte, die Kultur und die Sprache der alten Menschen hier bei uns kennen?" Sell wies auch darauf hin, dass es keinen bundes- oder landesweiten Arbeitsmarkt für Altenpflegekräfte in Deutschland gibt. "Das ist ein lokaler, wenn überhaupt ein regionaler Arbeitsmarkt", betonte er. 80 Prozent derjenigen, die diesen Beruf erlernten, würden in ihrem Berufsleben nicht aus ihrer jeweiligen Region herauskommen.

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, kritisierte, dass aufgrund der besseren Bezahlung von Pflegepersonal in Krankenhäusern vielfach Pflegekräfte aus der Altenpflege abgeworben würden. Es gehe nicht mehr länger an, dass die Altenpflege mit bis zu 700 Euro im Monat weniger bezahlt würde als die Pflege im Krankenhaus, erklärte er. Die Bochumer Alterswissenschaftlerin Tanja Segmüller warb derweil dafür, dass sich Menschen spätestens ab dem 50. Geburtstag eine eigene Unterstützungsstruktur schaffen müssten. Zudem müsse sich jeder um seine Angehörigen und Nächsten kümmern.

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