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Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Altenhilfe der Caritas in Niedersachsen

Zustimmung für allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für die Pflege

30.08.2017
Ludger Abeln (von links) moderierte die Diskussion zur Pflegesituation zwischen Filiz Polat, Franz Loth, Burkhard Jasper, Frank Henning und Dr. Thomas Thiele. Foto: Caritas/Roland Knillmann

Ludger Abeln (von links) moderierte die Diskussion zur Pflegesituation zwischen Filiz Polat, Franz Loth, Burkhard Jasper, Frank Henning und Dr. Thomas Thiele. Foto: Caritas/Roland Knillmann

Für einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag sprach sich Franz Loth, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Altenhilfe der Caritas in Niedersachsen, auf der Mitgliederversammlung der Caritas-LAG Altenhilfe aus.

Denn, so Loth, Wertschätzung müsse auch im Geldbeutel zu spüren sein. Aktuell sei es noch immer so, dass die Kosten für einen Pflegeplatz auch von der Höhe der Gehälter abhängen, die in Niedersachsen jeder Träger selbst festlegen kann. Damit wird der Wettbewerb zwischen den Häusern über die Entlohnung der Mitarbeitenden geführt. "Das muss der Vergangenheit angehören. Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag für die Pflege würde hier einen Riegel vorschieben," betont Franz Loth.

Bei der Podiumsdiskussion zur zukünftigen Pflegepolitik mit Vertretern von SPD, CDU, Die Grünen und FDP gab es jedenfalls Einigkeit bei der Forderung nach einem allgemeingültigen Tarifvertrag für die Pflege.

Unterschiede wurden hingegen deutlich bei der Frage, ob ein Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern sinnvoll ist oder ob die Pflege als Bereich der Daseinsvorsorge anders geregelt werden muss. Wenige Tage zurvor hatte sich der Arbeitgeberverband der Arbeiterwohlfahrt ebenfalls für einen flächendeckenden Entgelttarifvertrag Soziales ausgesprochen.

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