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Online-Umfrage für Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen und Personalräte

Wie kann digitale Technik in der Altenpflege eingesetzt werden?

26.08.2019
Elektronische Dokumentationssysteme oder Telecare sind nur einige Beispiele, wie Pflegekräfte in ihrer Arbeit unterstützt werden könnenn. Foto: M. Dörr&M. Frommherz/AdobeStock

Elektronische Dokumentationssysteme oder Telecare sind nur einige Beispiele, wie Pflegekräfte in ihrer Arbeit unterstützt werden könnenn. Foto: M. Dörr&M. Frommherz/AdobeStock

Mit einer  Online-Befragung will das Institut Arbeit und Technik herausfinden, wie digitale Technik in der Altenpflege eingesetzt werden kann, um Pflegekräfte zu entlasten und die Versorgungsqualität zu verbessern. Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen und Personalräte aus Pflegeheimen und ambulanten Diensten können teilnehmen.

 

Elektronische Dokumentationssysteme, intelligente Pflegebetten, digitale Tourenplanung, Sensoren zur Sturzprophylaxe oder Telemedizin/Telecare sind nur einige Beispiele, wie Pflegekräfte in ihrer Arbeit unterstützt und die Versorgungs- und Lebensqualität der Pflegebedürftigen verbessert werden kann. Einrichtungen können nach dem "Pflegepersonal-Stärkungsgesetz" von 2018 solche Investitionen kofinanzieren lassen.

Einführung und Anwendung sind aber auch für Pflegeeinrichtungen mit großen Herausforderungen verbunden. Gestaltungsstrategien sind gefragt: Welche Technik ist für die Einrichtung oder den Pflegedienst geeignet? Was wird gebraucht und was nutzt im Versorgungs- und Arbeitsalltag? Welche Erwartungen bringen Mitarbeitende ein und welche Kompetenzen brauchen sie, um mit der neuen Technik umgehen zu können?

Mit diesen Fragen müssen sich nicht nur Geschäftsführungen und Leitungskräfte auseinandersetzen, sondern auch die betrieblichen Interessenvertretungen – Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen und Personalräte. Bislang liegen kaum Erkenntnisse zu den Erfahrungen, Handlungsmöglichkeiten und Handlungsstrategien betrieblicher Interessenvertretungen im digitalen Wandel der Altenpflege/Altenhilfe vor. Diese Lücke soll durch die Online-Befragung geschlossen werden. Der Link zur Umfrage: https://www.iat.eu/dialogsplus-umfrage.html. Die Teilnahme an der Befragung nimmt 15-20 Minuten in Anspruch.

Die Befragung ist Teil des Projektes " DialoG|S plus – Branchendialog in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft in digitalisierten Arbeitswelten ". Das Institut Arbeit und Technik (IAT/ Westfälische Hochschule) führt das vom Bundesarbeitsministerium im  ESF-Programm "Fachkräfte sichern" finanzierte Projekt gemeinsam mit weiteren Partnern durch.

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