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Mehr Geld für Brandenburger / Tarifvertrag für Altenpflege-Azubis

Tarifverhandlungen für die Altenpflege

03.01.2020
In Brandenburg gibt es für einige Mitarbeiter mehr Geld, auf Bundesebene laufen die Tarifverhandlungen noch. Foto: TMC-Fotografie/AdobeStock

In Brandenburg gibt es für einige Mitarbeiter mehr Geld, auf Bundesebene laufen die Tarifverhandlungen noch. Foto: TMC-Fotografie/AdobeStock

Mehr als 2000 Beschäftigte der Sozialwirtschaft und Pflege in Brandenburg erhalten mit Beginn des neuen Jahres mehr Geld. Das teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am 30. Dezember mit. Auf Bundesebene verhandeln Verdi und BVAP weiter. Eine endgültige Einigung konnte noch nicht erzielt werden.

Für diese Beschäftigten steigt demnach zum 1. Januar 2020 der Lohn zwischen 3 bis 3,29 Prozent. Hintergrund ist, dass Verdi und der Arbeitgeberverband Paritätische Tarifgemeinschaft (PTG) mit dem am 1. Januar 2019 in Kraft getretenen Flächentarifvertrag für die Sozialwirtschaft und Pflege die nächste Tariferhöhung ab Januar 2020 gleich mit vereinbart hatten.

Auch Beschäftigte in der stationären und ambulanten Pflege, in der Kinder- und Jugendhilfe, in Kitas, in der Behindertenhilfe und in Behindertenwerkstätten erhalten mehr Geld. Bislang sind fünf Unternehmen der Sozialwirtschaft und Pflege mit mehr als 2 000 Beschäftigten im Land Brandenburg im PTG Mitglied.Verdi forderte, dass noch mehr Unternehmen der Sozialwirtschaft und Pflege in Brandenburg im PTG Mitglied werden. Nur mit dem Flächentarifvertrag werde sichergestellt, dass die Beschäftigten für ihre Arbeit in der Sozialwirtschaft und Pflege überall im Land die gleichen Arbeitsbedingungen haben.

Auf Bundesebene haben Verdi und die Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) ihre Verhandlungen über einen Tarifvertrag für die Beschäftigten in der Altenpflege fortgesetzt. Eine endgültige Einigung konnte noch nicht erzielt werden , teilten die Verhandlungspartner mit.

In der letzten Verhandlungsrunde des Jahres hatten Gewerkschaft und Arbeitgeber sich laut eigener Aussage auf Eckpunkte eines Tarifvertrages für die Auszubildenden in der Altenpflege geeinigt, der jedoch nicht nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz auf die gesamte Altenpflege erstreckt werden kann. Gemeinsames Ziel ist es, die Bedingungen in der Altenpflege denen der Krankenpflege anzupassen. Dabei sollen die Ausbildungsvergütungen in mehreren Schritten auf bis zu 1.400 Euro im dritten Ausbildungsjahr angehoben werden. Weitere Regelungen wurden unter anderem zum Nachtzuschlag, zum Erholungsurlaub, zur Jahressonderzahlung und zur Freistellung für die Prüfungsvorbereitung verhandelt.
Die nächste Verhandlungsrunde für den Tarifvertrag Altenpflege ist für den 4./5. Februar 2020 geplant.

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