Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Stressprävention für Pflege-Azubis und Ber...

Modellprojekt "3GP" in Niedersachsen

Stressprävention für Pflege-Azubis und Berufsanfänger

06.08.2019
"Wir unterstützen die Pflegekräfte dabei, gut mit Belastungsspitzen in der Ausbildung und im Arbeitsalltag umzugehen", so Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD). Foto: Tom Figiel

"Wir unterstützen die Pflegekräfte dabei, gut mit Belastungsspitzen in der Ausbildung und im Arbeitsalltag umzugehen", so Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD). Foto: Tom Figiel

Die Anforderungen in der Pflege steigen. Damit Azubis und Berufsanfänger nicht nach einigen Jahren der Pflege den Rücken kehren, lernen sie in einem niedersächsischen Modellprojekt, den beruflichen Stress adäquat zu bewältigen.

Bei dem Modellprojekt "3GP" handelt es sich laut Pressemeldung des niedersächsischen Sozialministeriums um ein Stresspräventionsprogramm für professionell Pflegende in der Ausbildung und den ersten Berufsjahren. Es wurde im Rahmen einer Masterarbeit von zwei Psychologinnen der Technischen Universität Braunschweig entwickelt. Im Projekt erlernen die Pflegekräfte individuelle Bewältigungsstrategien bei berufsbedingten Belastungen. So können sie bereits ab Ausbildungsbeginn Fähigkeiten zur Resilienz erwerben und diese im Berufsalltag anwenden.

"3GP" sei insofern besonders innovativ, als dass es das erste Programm im deutschsprachigen Raum ist, das speziell die Bedürfnisse von Pflegekräften in den Fokus nimmt. In den Gesundheitsregionen der Landkreise Gifhorn und Peine stoße das Konzept auf großen Anklang, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums weiter. "Dieser übergreifende Ansatz ist neu und lobenswert", so die Sozialministerin Carola Reimann (SPD). "Denn oftmals führt die anspruchsvolle und belastende Pflegetätigkeit zu einem Burnout oder Coolout (moralische Desensibilisierung – Anmerkung der Redaktion), was folglich mit innerer Kündigung oder dem Wechsel in einen anderen Beruf einhergehen kann. Aus diesem Grund sind auch diese Ansätze ein wichtiger Beitrag", unterstrich sie. In den nächsten Jahren werde sich der Bedarf an Pflegeleistungen nochmals massiv erhöhen. Deshalb müssten in der Pflegepolitik heute die Weichen dafür gestellt werden, dass auch morgen eine optimale Versorgung gewährleistet werden könne. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor, dem aktuellen Pflegenotstand entgegenzuwirken, seien gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte, so die Ministerin weiter

Hier knüpfe das Projekt "3GP" genau an: Die Schüler können verschiedene Entspannungstechniken erlernen sowie soziale Kompetenztrainings absolvieren. Mittels verschiedener Methoden können sie sich auch ihr eigenes individuelles Anti-Stress-Programm erstellen. Dazu gehören beispielsweise Schulungen zu Akzeptanz, Zeitmanagement und Kognitiver Umstrukturierung. Außerdem werden regelmäßige Belastungsanalysen durchgeführt.

Facebook
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren

Aktuelle Ausgabe

Zum Abo...

März 2020

ALTENPFLEGE 2020:
Lauter leuchtende Ideen!

Abo

Downloads

Weitere Zeitschriften

Verlagsbereich Altenhilfe

Verlagsbereich Altenhilfe

Partner für die Altenhilfe

Altenpflege Logo

Altenpflege Online

Vorsprung durch Wissen. Die Website für die Pflegepraxis.

CAREkonkret Logo

CAREkonkret

Die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege

Häusliche Pflege Logo

Häusliche Pflege Online

Pflegedienste besser managen.

CareInvest

CAREInvest

Der Branchendienst des Pflegemarkts