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Verband der Ersatzkassen (vdek)

Steigende Anteile für Heim-Bewohner kaum zu kompensieren

06.02.2019
Bewohner stationärer Pflegeeinrichtungen müssen immer tiefer ins Portmonee greifen, um einen Heimplatz bezahlen zu können. Foto: Adobe Stock/ Ramona Heim

Bewohner stationärer Pflegeeinrichtungen müssen immer tiefer ins Portmonee greifen, um einen Heimplatz bezahlen zu können. Foto: Adobe Stock/ Ramona Heim

Pflegebedürftige müssen für ihre Unterbringung in Pflegeeinrichtungen immer mehr aus der eigenen Tasche aufbringen.

So stiegen die Eigenleistungen, welche die Bewohner von stationären Pflegeheimen in Baden-Württemberg monatlich zu bezahlen haben im Durchschnitt von 1 595 Euro (Stand 4.2.2018) auf 1 725 Euro (Stand 4.2.19). Die Differenz zum Vorjahr beträgt 130 Euro, was einer Steigerung von 8 Prozent entspricht. Im Bundesdurchschnitt lagen die Kosten bei einem Eigenanteil von 1 830 Euro monatlich noch höher, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes.

"Weder die Gehalts- noch die Rentensteigerungen des letzten Jahres können diesen Belastungssprung kompensieren", so Biggi Bender, Leiterin der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg. Sie warnt, dass es nicht zu einer finanziellen Überforderung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen kommen dürfe. So sei es mit der Einführung der sozialen Pflegeversicherung als fünfte Säule der gesetzlichen Sozialversicherung seiner Zeit ein wichtiges Ziel gewesen, die zunehmende Abhängigkeit Pflegebedürftiger von
Sozialhilfe zu beenden. Die Eigenbeteiligung der Pflegebedürftigen ist die Differenz zwischen dem Preis eines Pflegeheimplatzes und dem von der Pflegeversicherung
geleisteten Zuschuss. Die Ersatzkassen fordern seit langem, dass die Leistungen der Pflegeversicherung angehoben und dynamisiert werden, um soziale Härten abzufangen und einseitige Belastungen der Pflegebedürftigen zu verhindern.

Immer mehr Stimmen werden laut, die die hohen Eigenanteile der Bewohner beklagen und eine Reform fordern. Kürzlich hatte sich erst Verdi-Chef Bsirske dazu geäußert.

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