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Virtuelles Mehrgenerationenhaus

Saarland will Austausch zwischen den Generationen fördern

03.03.2016
Die Generationen im Einklang: Um den Austausch zwischen Jung und Alt zu fördern, hat das saarländische Sozialministerium ein Modellprojekt aufgelegt. Foto: Kacso Sandor / fotolia

Die Generationen im Einklang: Um den Austausch zwischen Jung und Alt zu fördern, hat das saarländische Sozialministerium ein Modellprojekt aufgelegt. Foto: Kacso Sandor / fotolia

Um den Dialog zwischen den Generationen zu stärken, hat das saarländische Sozialministerium das Piloprojekt "Virtuelles Mehrgenerationenhaus" ins Leben gerufen. Es soll zunächst in vier Kommunen modellhaft erprobt werden.

Das saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat gemeinsam mit der Landesmedienanstalt Saarland und dem Verein MedienNetzwerk SaarLorLux das Pilotprojekt gestartet, um eine weitere Möglichkeit für den Dialog innerhalb und zwischen den Generationen im Saarland zu schaffen. "Mit diesem Projekt wollen wir den persönlichen Begegnungsraum der Menschen vor Ort mit interaktiven Kommunikationsmöglichkeiten durch das Internet in Form eines 'Virtuellen Mehrgenerationenhauses' erweitern", erklärte Sozialministerin Monika Bachmann (CDU).

Das Pilotprojekt soll zunächst in vier Kommunen bis zum 31.12.2017 modellhaft erprobt werden. Dazu können sich interessierte Kommunen ab sofort bei der Landesmedienanstalt bewerben. In der ersten Modellphase sollen Gruppen von jeweils bis zu 15 Personen durch regelmäßige Treffen vor Ort unter anderem in die Lage versetzt werden, mit Hilfe von Tablet-PCs, die ihnen im Rahmen des Projekts leihweise zur Verfügung gestellt werden, selbstständig untereinander zu kommunizieren und sich auszutauschen.

"Saarländerinnen und Saarländer sollen sich durch unser neues Angebot generationenübergreifend noch stärker miteinander vernetzen. Mittel- und langfristig könnten so auch Formen der Nachbarschaftshilfe deutlich gestärkt werden. Auch dem gesamtgesellschaftlichen Problem der zunehmenden Vereinsamung vieler, vor allem älterer Menschen, kann durch die hier stattfindende Kommunikation und Integration entgegengewirkt werden. Durch den Einsatz von intuitiv und einfach bedienbaren Tablet-PCs ist die Schwelle zum Mitmachen für die Bürgerinnen und Bürger bewusst niedrig gehalten", so Dr. Gerd Bauer, Direktor der Landesmedienanstalt Saarland, zum Projektstart. Das "Virtuelle Mehrgenerationenhaus" wird das seit Jahren erfolgreiche Projekt "Onlinerland Saar" ergänzen.

Das Angebot richtet sich an alle Landkreise, Städte und Gemeinden, die sich bis zum 31. März 2016 als Modellkommune bewerben können.
Die  Ausschreibungsunterlagen können im Internet abgerufen werden. Für Rückfragen steht das Projektbüro bei der Landesmedienanstalt unter der Telefonnummer 0681/38988-10 zur Verfügung.

"Reale" Mehrgenerationenhäuser werden gefördert

14 Millionen Euro stehen jährlich für die Förderung von Mehrgenerationenhäusern zur Verfügung. Das Bundesfamilienministerium hält die Häuser für unverzichtbar im sozialen Füreinander und hat daher ab 2017 ein neues Bundesprogramm aufgelegt. Es soll die bisherige Förderung mit neuer inhaltlicher Fokussierung fortsetzen. Der Start des Interessenbekundungsverfahrens ist für April 2016 geplant.

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