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Pflegeberatung gleicht einem Flickenteppich

Weidner: Kommunen sollen Pflegeberatung übernehmen

16.04.2018
Frank Weidner, Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (DIP) in Köln. Foto: DIP

Frank Weidner, Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (DIP) in Köln. Foto: DIP

Die Beratung Pflegebedürftiger muss nach Ansicht des Experten Frank Weidner stärker in die Hände der Kommunen gelegt werden. Zwar bieten die bestehenden Pflegestützpunkte unabhängige Beratung. Doch die Versorgung mit diesen Beratungsstellen ist je nach Bundesland regional sehr unterschiedlich.

"Eine flächendeckende, unabhängige Beratung gelingt nur, wenn die Kommunen das übernehmen und dafür auch entsprechende Mittel aus der Pflegeversicherung erhalten", sagte der Direktor des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (DIP) in Köln dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Derzeit würden eine Reihe von Leistungen der Pflegeversicherung wie Tages-, Urlaubs- oder Kurzzeitpflege viel zu wenig abgerufen, weil die Betroffenen nicht ausreichend über ihre Ansprüche informiert seien. Grund sei unter anderem, dass es keine flächendeckende, vergleichbare Beratung gebe. Die Beratungslandschaft gleiche einem Flickenteppich: "Es ist derzeit Zufall, ob Ratsuchende eine gute Beratungsstelle in der Nähe haben."

Unabhängige Beratung bieten die bestehenden Pflegestützpunkte. Doch die Versorgung mit diesen Beratungsstellen ist je nach Bundesland regional sehr unterschiedlich. Daneben gibt es Beratungsstellen von Kommunen, Wohlfahrtsverbänden oder Vereinen. Die einzige flächendeckende Beratungsstruktur böten derzeit die Pflegekassen an, sagte Weidner. "Ob diese unabhängig beraten, darf man aber durchaus infrage stellen."

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