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Was sollte man bei Heimbewohnern mit MRGN-Infektionen beachten?

10.11.2017
Foto: Werner Krüper

Foto: Werner Krüper

Zum Schutz von Bewohnern und Personal muss jede Pflegeeinrichtung Hygienestandards einhalten, um eine Ansteckung mit multiresistenten Erregern zu vermeiden. Doch die Rechte der betroffenen Bewohner setzen den Maßnahmen Grenzen.

Aus dem Wohn- und Betreuungsvertrag ergeben sich für jede Pflegeeinrichtung Obhutspflichten zum Schutz körperlicher Unversehrtheit der ihr anvertrauten Heimbewohner (ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs). "Der Heimträger muss dabei nach dem individuellen Stand der Bewohner Pflegeleistungen erbringen, die nach dem allgemein anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse ausgeführt werden. Gleiches ergibt sich auch aus den Vorgaben der Landesheimgesetze", so Alexandra Zimmermann, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Medizin- und Strafrecht. "Insbesondere hat der Heimträger dafür zu sorgen, dass ein ausreichender Schutz vor Infektionen gewährleistet und sichergestellt wird und dass von den Beschäftigten die für ihren Aufgabenbereich einschlägigen Anforderungen der Hygiene eingehalten werden. Gemäß § 36 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind Pflegeeinrichtungen verpflichtet, innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Infektionshygiene in Form von Hygieneplänen schriftlich festzulegen mit dem Ziel, Infektionsrisiken für Bewohner und Personal in den betreffenden Einrichtungen zu minimieren", so Zimmermann.

Was Sie bei der Erstellung eines solchen Hygieneplans berücksichtigen, wie der rechtliche Rahmen ist und welche Hygienerichtlinien gelten, lesen Sie in der November-Ausgabe der Zeitschrift Altenheim.

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