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Fachtag der Stiftung Liebenau

Hospiz- und Palliativkultur in der Pflege stärken

01.07.2019
Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführer der Unternehmen der Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume, begrüßte die zahlreichen Teilnehmer des Fachtags Hospiz- und Palliativkultur in der stationären Altenpflege im Schloss Liebenau. Foto: Stiftung Liebenau

Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführer der Unternehmen der Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume, begrüßte die zahlreichen Teilnehmer des Fachtags Hospiz- und Palliativkultur in der stationären Altenpflege im Schloss Liebenau. Foto: Stiftung Liebenau

Im Fokus der Tagung Hospiz- und Palliativkultur in der stationären Altenpflege der Stiftung Liebenau Ende Juni standen aktuelle Entwicklungen, wandelnde Anforderungen sowie Möglichkeiten zur Förderung der palliativen und hospizlichen Versorgung alter Menschen.

Mit der zunehmenden Zahl betagter und hochbetagter Menschen steige der Bedarf an hospizlicher Begleitung, palliativmedizinischer und -pflegerischer Versorgung sowie an psychosozialer und spiritueller Begleitung bis zum Lebensende. "Hinzu kommt, dass durch den allgemein immer späteren Einzug in Pflegeeinrichtungen und der sich damit verkürzenden letzten Lebensphase auch in unseren Häusern der Pflege immer häufiger Bewohnerinnen und Bewohner versterben werden. Darauf wollen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbereiten und sie in regelmäßigen Schulungen für die Bedürfnisse sterbender Menschen sensibilisieren", so Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführer der Unternehmen der Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume.

Konkrete Handlungsempfehlungen sowie Aufgaben und Ziele zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativarbeit formuliert die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Ihre fünf Leitsätze umfassen folgende Schwerpunkte: Ethik, Recht und öffentliche Kommunikation, Versorgungsstrukturen, Aus-, Weiter- und Fortbildung, Entwicklungsperspektiven und Forschung sowie europäische und internationale Dimensionen. Mit ihrer Unterschrift im März dieses Jahres verpflichtet sich die Stiftung Liebenau, die Anforderungen der Charta umzusetzen. Auf Grundlage dieser fünf Leitsätze sind im Rahmen des Fachtags erste Ansätze zur Förderung der Hospiz- und Palliativkultur in der Stiftung Liebenau aufgestellt worden. "Bis Ende des Jahres wird in unseren Regionen an diesen Ansätzen weitergearbeitet. Die Ergebnisse fließen schließlich zu einem neuen Gesamtkonzept zusammen, das unsere Mitarbeitenden im Umgang mit sterbenden Menschen leitet und unseren Anspruch einer ganzheitlichen hospizlich-palliativen Versorgung weiterhin sicherstellt", so Lahl.

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