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Konzertierte Aktion Pflege (KAP)

Hauswirtschaftliche Versorgung von Pflegebedürftigen stärken

21.06.2019
DHWiR-Präsidentin Dorothea Simpfendörfer: "Die Akteure in der Pflege können die fachlich begründeten Argumente nicht mehr übergehen." Foto: DHWiR

DHWiR-Präsidentin Dorothea Simpfendörfer: "Die Akteure in der Pflege können die fachlich begründeten Argumente nicht mehr übergehen." Foto: DHWiR

Am 4. Juni wurde der Abschlussbericht der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) vorgestellt. So wird auch der Deutsche Hauswirtschaftsrat (DHWiR) an weiteren Projekten zur Umsetzung der Vereinbarungen der KAP beteiligt.

Im Rahmen des Handlungsfelds "Weiterentwicklung von Angebotsstrukturen" beschäftigt sich ein Kapitel mit "Hilfen bei der Haushaltsführung stärken und Nachfrage decken". Dort wird zum einen formuliert: "Pflegebedürftigkeit beginnt häufig mit Unterstützungsbedarfen im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung. Daher ist es für die Versorgung, aber auch den weiteren Verlauf der Pflegebedürftigkeit von großer Bedeutung, dass dieser Unterstützungsbedarf flächendeckend und fachlich kompetent abgedeckt wird." Diese für die Domäne Hauswirtschaft selbstverständlichen Zusammenhänge wurden in vergleichbaren Veröffentlichungen noch nie so deutlich benannt.

Das Kapitel endet mit dem Auftrag, dass gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium und den Berufsverbänden der Hauswirtschaft (dem Deutschen Hauswirtschaftsrat als Dachverband) in einem Workshop die Möglichkeiten erörtert werden, wie hauswirtschaftliche Fachkräfte noch stärker in die hauswirtschaftliche Versorgung von Pflegebedürftigen einbezogen werden können. Das sei ein großer Schritt in Richtung Anerkennung als Berufsgruppe in einer multiprofessionellen Pflege, heißt es seitens des Deutschen Hauswirtschaftsrates. Diese Veränderung ermutigt zur Weiterarbeit in den verschiedenen Feldern der Sozialpolitik.

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