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Ab ins Pflegeheim nach Thailand? DBfK sieht "Bankrotterklärung unseres Systems"

08.11.2012

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) zeigt sich erschreckt über Berichte in den Medien, denen zufolge mehr und mehr Familien ihre pflegebedürftigen Menschen ins Ausland schicken (z.B. nach Thailand oder in die Slowakei), um sie dort versorgen zu lassen.

Begründet werde dieser Schritt in der Regel damit, dass die Pflege in Deutschland nicht mehr bezahlbar sei. "Glaubt man dieser Begründung, ist das die Bankrotterklärung unseres Systems der sozialen Absicherung des Pflegerisikos schlechthin", meint der in Berlin ansässige Verband. Auf die Spitze getrieben werde dieses Modell des "Seniorenexports", wenn eine Versorgung in Asien mit der dort größeren Achtung vor älteren Menschen schöngeredet werde. "Wenn bei uns also die Alten, sobald sie pflegebedürftig sind, nichts mehr wert sind, schicken wir sie dahin, wo die Gesellschaft noch nicht so abgebrüht ist?", fragt der DBfK und zieht ein düsteres Fazit: "Die Humanität einer Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht. Hier scheint man in Deutschland auf der ganzen Linie zu versagen."

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Weiterführende Links:

Eine ausführliche Berichterstattung zum Thema "Seniorenexport" lesen Sie in der CAREkonkret-Ausgabe vom 9.November 2012

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