Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Sie sind hier:

Home Infopool Nachrichten Pro- und Kontra-Debatte über Fachkraftquote

5. Berliner Runde zur Zukunft der Pflege

Pro- und Kontra-Debatte über Fachkraftquote

13.11.2017
Über die Fachkraftquote wurde kontrovers diskutiert. Foto: Olga Sophie Ennulat

Über die Fachkraftquote wurde kontrovers diskutiert. Foto: Olga Sophie Ennulat

Bei der Fachtagung, zu der die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und der nordrhein-westfälische Sozialminister Karl-Josef Laumann gemeinsam eingeladen hatten, stand die Frage nach dem Umgang mit der Fachkraftquote angesichts des demografischen Wandels und des  Fachräftemangels in der Pflege im Fokus.

Obwohl kontrovers diskutiert wurde, waren sich alle Experten darüber einig, dass die Fachkraftquote nicht auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse festegelgt wurde und diesbezüglich nachgebessert werden muss. Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) lehnt die Forderung einiger Verbände nach einer Absenkung der Fachkraftquote allerdings ab. In Rheinland-Pfalz hat sich aber eine Arbeitsgruppe auf Modellprojekte verständigt, die die Sicherung der Qualität in der Pflege und Betreuung vor dem Hintergrund eines veränderten Personalmixes gewährleisten sollen. "Es ist für mich jedoch unverzichtbar, dass diese Modelle einen Mehrwert für die Bewohnerinnen und Bewohner erbringen und nicht nur auf die Behebung der Personalnot abzielen. Solange keine in ihrer Wirkung nachweisbaren und wissenschaftlich belastbaren Alternativen beschrieben werden, ist in Rheinland-Pfalz die Fachkraftquote von fünfzig Prozent mit den gesetzlich gegebenen Gestaltungsmöglichkeiten die geltende Orientierungsgröße", so die Ministerin weiter. Diese Position vertritt auch Nordrhein-Westfalens Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU), der durch Staatssekretär Dr. Edmund Heller vertreten wurde. Das Format der Berliner Runde soll dem länderübergreifenden Austausch zu kritischen Themen dienen und zu gemeinsamen Lösungen beitragen.

Facebook
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren