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Versorgung von Beatmungspatienten verbessern

Wie Jens Spahn jetzt durchgreifen will

13.08.2019
Spahn sagte dem RND, es solle alles getan werden, um die Patienten so schnell wie möglich von einer künstlichen Beatmung zu entwöhnen. Patienten, die sich nicht oder nur schlecht wehren könnten, "brauchen unsere besondere Unterstützung", sagte der Minister. Foto: Werner Krüper/ Archiv

Spahn sagte dem RND, es solle alles getan werden, um die Patienten so schnell wie möglich von einer künstlichen Beatmung zu entwöhnen. Patienten, die sich nicht oder nur schlecht wehren könnten, "brauchen unsere besondere Unterstützung", sagte der Minister. Foto: Werner Krüper/ Archiv

Mit den Geschäften auf Kosten von Beatmungspatienten soll Schluss sein. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Versorgung der Betroffenen verbessern. Das berichteten kürzlich die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) unter Berufung auf einen Gesetzentwurf des Ministers.

Darin ist von falschen Anreizen und Missbrauchsmöglichkeiten in der ambulanten Versorgung von Beatmungspatienten die Rede, die für die Patienten Einbußen in ihrer Lebensqualität bedeuten und der Versichertengemeinschaft hohe Kosten verursachen. Laut RND ist die Zahl der ambulanten Beatmungspatienten von 1000 im Jahr 2005 auf heute geschätzt 30 000 gestiegen. Der Gesetzesentwurf sieht nun vor, dass die Intensivpflege mit Beatmung in den eigenen vier Wänden nur noch die absolute Ausnahme sein darf und allein bei Kindern die Regel bleibt. Die Qualitätsanforderungen für Pflege-WGs sollen massiv steigen. Krankenhäuser und spezialisierte Pflegeeinrichtungen sollen hingegen bessergestellt werden. So soll die Beatmungsentwöhnung in Kliniken besser vergütet werden. In Spezial-Pflegeheimen sollen die Eigenanteile massiv gesenkt werden: von bis zu 3000 Euro auf maximal 280 Euro monatlich.

Hintergrund:

Die sehr anspruchsvolle Intensivpflege von Beatmungspatienten ist meist eine 24-Stunden-Betreuung. Monatlich kostet das die Krankenkassen etwa 20 000 Euro pro Patient. In sogenannten Pflege-WGs werden sogar mehrere Patienten gleichzeitig versorgt, oft betreut von nicht ausreichend qualifizierten Pflegekräften. Anreize für eine Entwöhnung von der künstlichen Beatmung existieren kaum.

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